Layout-Grafik.
 Layout-Grafik.
 Layout-Grafik. Das GEP - Mediendienstleister für die evangelische Kirche
 Layout-Grafik. Kontakte | Anzeigen | Anfahrt | Impressum Layout-Grafik.
 Das Logo vom GEP.
 Das Logo vom GEP.
 Evangelischer Pressedienst (epd).
 Evangelische Medienakademie.
 Kommunikation und Beratung.
 Kirche und Medien.
 Das Gebaude vom GEP.  Das Gebäude vom GEP.
 Mitarbeiter des epd.
 Schulung bei der Medienakademie.
 Mitarbeiterin beim Beratungsgespräch.
 Layout-Grafik.
 Layout-Grafik. Jury der evangelischen Filmarbeit
 Layout-Grafik. Aktueller Film des Monats
 Layout-Grafik. Vorschau auf den nächsten Monat
 Layout-Grafik. Archiv 2006
 Layout-Grafik. Archiv 2005
 Layout-Grafik. Archiv 2004
 Layout-Grafik. Archiv 2003
 Layout-Grafik. Archiv 2002
 Layout-Grafik. Archiv 2001
 Layout-Grafik. Archiv 2000
 Layout-Grafik. Archiv 1999
 Layout-Grafik. Archiv 1998
 Layout-Grafik. Archiv 1997
 Layout-Grafik. Archiv 1996
 Layout-Grafik. Archivliste 1951-1995
 Layout-Grafik. In alphabetischer Reihenfolge
 Layout-Grafik.

Die Jury der Evangelischen Filmarbeit empfiehlt als Film des Monats August 2005:





Öffne meine Augen (Te doy mis ojos)

Regie: Icíar Bollaín, Buch: Icíar Bollaín, Alicia Luna, Spanien 2003


In Panik verlässt Pilar mit ihrem kleinen Sohn Juan die eheliche Wohnung. In Hausschuhen flieht sie zu ihrer Schwester Ana, der sie schluchzend in die Arme fällt. Nach Jahren der Demütigung und körperlicher Attacken durch Antonio, ihren Mann, hält sie es nicht mehr aus. Ana entdeckt das ganze Ausmaß des Leidens ihrer Schwester und drängt sie, sich scheiden zu lassen. Mit dem Versprechen, sich zu ändern, versucht Antonio, Pilar zurück zu gewinnen. Kleine Geschenke und die Teilnahme an einer Therapie sollen die Ernsthaftigkeit seiner Absicht untermauern. Schließlich kehrt Pilar zu ihm zurück. Allerdings hat sie inzwischen eine eigene Arbeit gefunden und will sich zur Museumsführerin ausbilden lassen – eine Selbständigkeit, die Antonios Eifersucht und Wut erneut wecken. Nach einem massiven handgreiflichen und demütigendem Angriff verlässt ihn Pilar mit Hilfe ihrer Freundinnen endgültig, ohne dass Panik und Angst sie beherrschen.

Gewalt in der Ehe ist ein brisantes Thema, weil es von öffentlichem Schweigen und individuel-ler Scham umgeben ist. Auf beklemmende Weise zeigt der Film die psychischen Verstrickungen, die über Jahre hinweg zur Verheimlichung der erlittenen Gewalt führen. Antonios Versuche, seine Affekte zu kontrollieren, scheitern, weil er selbst voller Angst ist und sich als unterlegen empfindet. Pilar wiederum vermag sich aus ihrer ambivalenten emotionalen Bindung an ihn nicht zu lösen. Das Gefühl, dass sich die angestaute Aggression des Mannes gegen die zerbrechlich wirkende Frau jederzeit entladen kann, wird allein durch die konzentrierten Dialoge und das intensive Spiel der Darsteller hervorgerufen. Zugleich werden Männer- und Frauenbilder sichtbar, die kulturell akzeptiert sind und zur Entstehung und Hinnahme von männlicher Gewalt in der Ehe beitragen. Der Film ermöglicht, jene Bilder und Rollen zu begreifen und zu überwinden, denen nach wie vor unzählige Frauen zum Opfer fallen.

Film des Monats als PDF:

Spanien 2003
Produktion: Santiago García de Leániz, Co-Produzent Enrique Gonzáles Macho
Regie: Icíar Bollaín
Drehbuch: Icíar Bollaín, Alicia Luna
Kamera: Carles Gusi
Schnitt: Ángel Hernández Zoido
Darsteller: Laia Marull (Pilar), Luis Tosar (Antonio), Candela Peña (Ana), Rosa Maria Sardá (Aurora, Pilars Mutter), Nicolás Fernández Luna (Juan), Sergi Calleja (Therapeut), Dave Mooney (John) u.a.
Musik: Alberto Iglesias
Format: 35mm, 106 Min., Farbe
Verleih: Timebandits Film GmbH, Stubenrauschstr. 2, 14482 Potsdam, Tel.: +49 331 70 44 5 0, Fax: +49 331 70 44 5 12, E-Mail: office@timebandits-films.de, www.timebandits-films.de
Preise: Ausgezeichnet mit 7 Goyas (spanischer Filmpreis) 2004
Kinostart: 04. August 2005