Layout-Grafik.
 Layout-Grafik.
 Layout-Grafik. Das GEP - Mediendienstleister für die evangelische Kirche
 Layout-Grafik. Kontakte | Anzeigen | Anfahrt | Impressum Layout-Grafik.
 Das Logo vom GEP.
 Das Logo vom GEP.
 Evangelischer Pressedienst (epd).
 Evangelische Medienakademie.
 Kommunikation und Beratung.
 Kirche und Medien.
 Das Gebaude vom GEP.  Das Gebäude vom GEP.
 Mitarbeiter des epd.
 Schulung bei der Medienakademie.
 Mitarbeiterin beim Beratungsgespräch.
 Layout-Grafik.
 Layout-Grafik. Jury der evangelischen Filmarbeit
 Layout-Grafik. Aktueller Film des Monats
 Layout-Grafik. Vorschau auf den nächsten Monat
 Layout-Grafik. Archiv 2005
 Layout-Grafik. Archiv 2004
 Layout-Grafik. Archiv 2003
 Layout-Grafik. Archiv 2002
 Layout-Grafik. Archiv 2001
 Layout-Grafik. Archiv 2000
 Layout-Grafik. Archiv 1999
 Layout-Grafik. Archiv 1998
 Layout-Grafik. Archiv 1997
 Layout-Grafik. Archiv 1996
 Layout-Grafik. Archivliste 1951-1995
 Layout-Grafik. In alphabetischer Reihenfolge
 Layout-Grafik.
 Layout-Grafik.
 Layout-Grafik. Jury der evangelischen Filmarbeit
 Layout-Grafik. Aktueller Film des Monats
 Layout-Grafik. Vorschau auf den nächsten Monat
 Layout-Grafik. Archiv 2005
 Layout-Grafik. Archiv 2004
 Layout-Grafik. Archiv 2003
 Layout-Grafik. Archiv 2002
 Layout-Grafik. Archiv 2001
 Layout-Grafik. Archiv 2000
 Layout-Grafik. Archiv 1999
 Layout-Grafik. Archiv 1998
 Layout-Grafik. Archiv 1997
 Layout-Grafik. Archiv 1996
 Layout-Grafik. Archivliste 1951-1995
 Layout-Grafik. In alphabetischer Reihenfolge
 Layout-Grafik.

  Die Jury der Evangelischen Filmarbeit empfiehlt als Film des Monats November 2001 (1):

Eureka
Regie, Schnitt und Buch: Aoyama Shinji

Auf der japanischen Insel Kyushu wird an einem heißen Sommermorgen ein Bus entführt. Die Geiselnahme endet in einem Blutbad, das nur der Busfahrer Makoto, das Mädchen Kozue und ihr älterer Bruder Naoki überleben. Alle drei sind durch die Geschehnisse traumatisiert. Makoto verlässt die Kleinstadt, seine Ehe zerbricht. Nach zwei Jahren taucht er unvermittelt bei der Familie seines Bruders wieder auf. Die Geschwister verlieren unter dem Schock der Gewalttat die Sprache und ziehen sich auf sich selbst zurück; die Mutter trennt sich von der Familie, der Vater stirbt wenig später durch einen Unfall. Als in der Gegend Frauen ermordet werden, wird Makato verdächtigt. Er verlässt die Familie seines Bruders und zieht in das Haus der verwaisten Kinder. Makoto erkennt, dass die verzweifelte und erstarrte Situation nur verändert werden kann, wenn der Ort des Geschehens verlassen wird. Er baut einen alten Linienbus zum Wohnmobil um und begibt sich mit den Geschwistern auf eine lange Reise, um den Bann des Traumas zu lösen. In sepiagetöntem Schwarz-Weiß gedreht, stellt der Film eine über dreieinhalbstündige Meditation über den Einbruch von Gewalt und ihre Folgen für die Betroffenen dar. Die Überlebenden sind Überwältigte, deren Alltag zusammengebrochen ist und die nur langsam Sprache und Identität wiederfinden. Wie Makoto für die Kinder hat der Film Zeit für die langsame Annäherung der zutiefst Verstörten. Auf der Reise durch die Landschaften des japanischen Südwestens wird das ganze Ausmaß ihrer Beschädigung erkennbar. Der erfahrene Schock hat eine bedrohliche Isolation erzeugt, in der sich Misstrauen, gesteigerte Sensibilität und Aggressionen mit der Entwertung des eigenen wie fremden Lebens mischen. Mit ebenso minimalen wie suggestiven Mitteln gelingt es diesem ungewöhnlichen Roadmovie, die Zuschauer zu beteiligen an der Suche nach einem Platz, an dem die Gezeichneten nach dem Schrecken leben können.

Produktion: Dentsu/Imagica/Suncent Cinema Works/To­kyo Theaters Production, Japan 2000; Regie, Buch und Schnitt: Aoyama Shinji; Kamera: Masaki Tamra; Musik: I. Yamada & A. Shinji; Darsteller: Koji Yakusho (Makoto Sawai), Aoi Miyazaki (Kozue Tamura), Masaru Miyazaki (Naoki Tamura), Yohichiroh Saitoh (Akihiko) Sayuri Kokusho (Yumiko) u.a.; Format: 35mm Cinema­-s­cope, Schwarz-Weiß, 217 Min.; Verleih: Pegasos Filmverleih, Ebertplatz 21, 50668 Köln, Tel. 0221/97266-16, Fax -17; Prei­se: Preis der FIPRESCI und der Ökumenischen Jury, Cannes 2000; Kinostart: 15.11.2001