Der Film spielt zu Beginn des 19. Jahrhunderts und erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, namens Wênd Kûuni. Dieser begibt sich auf eine lange, abenteuerliche und gefährliche Reise, um jenen Heiler zu finden, von dem es heißt, nur er könne seine Schwester Pugheere wieder gesund machen. Die Reise zu dem Heiler wird für Wênd Kûuni zu einer Suche nach seiner eigenen Identität. Buud Yam bedeutet auf Mooré "das Erbe" im spirituellen wie im moralischen Sinne.
Mi 05.10.05
20.00 Uhr
Don 06.10.05
10.00 Uhr
TREFFPUNKT Rotebühlplatz
Robert-Bosch-Saal
€ 4.50
€ 3.50 ermäßigt
Karten an der Abendkasse
Do 06.10.05
10.00 Uhr
TREFFPUNKT Rotebühlplatz
Robert-Bosch-Saal
S-Mitte
Schulveranstaltung:
€ 3.00
Telefonische Vorbestellung: 0711-1873-881
Yeelen - Das Licht
Mali, F, D 1987
105 Minuten
Regie: Souleymane Cissé
OmU, 105 Minuten
Der junge Nianankoro steht an der Schwelle zum Erwachsenensein und soll deshalb mit dem Wissen und den Fähigkeiten vertraut gemacht werden, die es ihm ermöglichen, die ihn umgebenden Kräfte zu beherrsche. Sein Vater, ein mächtiger Magier, möchte aber mit allen Mitteln verhindern, dass ihm sein Sohn ebenbürtig wird. Er ist sogar bereit, ihn notfalls zu töten. Doch dies weiß Niankoros Mutter zu verhindern. Sie schickt ihren Sohn auf Reise, wo er jenes Wissen erwerben soll, das es ihm erlaubt, seinem Vater gegenüber zu treten.
Mit 09.11.05
20.00 Uhr
TREFFPUNKT Rotebühlplatz
Robert-Bosch-Saal
S-Mitte
€ 4.50
€ 3.50 ermäßigt
Karten an der Abendkasse
Abouna - Der Vater
Tschad; F 2002
Regie: Mahamat-Saleh Haroun
OmU, 85 Minuten
Soundtrack: Ali Farka Touré
Preis der Internationalen Filmkritik, Kerala 2003 Einer der besten Filme des Jahres, auch im internationalen Vergleich. Ein zukünftiger Klassiker, das ist sicher. TimeOut, London "Ein großartiger Film", Le Figaro, Paris Tahir und sein jüngerer Bruder Amin leben in Ndjamena, der Hauptstadt des Tschad. Als ihr Vater auf geheimnisvolle Weise verschwindet, beginnen die beiden, die Schule zu schwänzen und machen sich auf die Suche nach ihm. Bei einem Kinobesuch glauben sie, sein Gesicht auf der Leinwand wiederzuerkennen.
Doch ihr Versuch, die Filmrolle aus dem Kino zu klauen, scheitert. Si werden erwischt und der Polizei übergeben. Ihre überforderte Mutter schickt sie daraufhin in ein abgelegenes Dorf. In einer strengen Koranschule sollen sie wieder zur Ordnung erzogen werden.
Mit seiner anrührenden Geschichte erzählt der Film vom Alltag im Tschad, einem der ärmsten Länder der Erde, von seinen weiten Horizonten, von der Sehnsucht nach dem Meer, vom Leben ohne Vater, von einer sehr kurzen Kindheit und von der innigen Beziehung zweier Geschwister.
Mi 7.12.05
10.00 und 20.00 Uhr
TREFFPUNKT Rotebühlplatz
Robert-Bosch-Saal
S-Mitte
€ 4.50
€ 3.50 ermäßigt
Karten an der Abendkasse
Faat Kiné
Senegal 2001
Regie: Ousmane Sembene
OmU, 120 Minuten
Ganz auf sich allein gestellt, hat Faat Kiné ihre Kinder großgezogen und sich von einer kleinen Kassiererin an einer Tankstelle zur anerkannten Geschäftsführerin einer Werkstatt in der senegalischen Hauptstadt hochgearbeitet. Unterstützung findet sie bei ihrer Mutter und im Kreis ihrer Freundinnen, die wie sie als unabhängige Geschäftsfrauen tätig sind. Aber dennoch droht ihr nach dem Wegzug der Kinder Einsamkeit. In einer komödiantischen Nebenhandlung schaffen es ihre Töchter, den verwitweten Vater eines Freundes mit ihrer Mutter zusammenzubringen.
Der senegalesische Schriftsteller und Regisseur Ousmane Sembène hat mit feinem Gespür und Humor eine Hommage an die Frauen Afrikas geschaffen: an ihre Solidarität, ihr Selbstbewusstsein und ihre Verlässlichkeit, die dem Kontinent eine Zukunft ermöglichen - trotz aller Widrigkeiten, die sowohl der Globalisierung des afrikanischen Alltags wie aus einheimischen Traditionen entspringen.
Mi 01.02.05
20.00 Uhr
TREFFPUNKT Rotebühlplatz
Robert-Bosch-Saal
S-Mitte
€ 4.50
€ 3.50 ermäßigt
Karten an der Abendkasse