Eine Filmreihe zur Vorbereitung auf den Evangelischen Kirchentag 05
Arbeitshilfe zur Vorbereitung auf den Kirchentag (hier als pdf-Datei)
Die von der UNESCO unterstützte Filmreihe Die große Schatzkiste für die Kinder der Zukunft stellt Glaube, Werte und Zukunft in einen globalen Zusammenhang.
30. Deutscher Evangelischer Kirchentag vom 25. bis 29. Mai 2005. in Hannover!
„Wenn dein Kind dich morgen fragt ...“, so lautet das Motto des kommenden Kirchentags. Welche Fragen werden Kinder uns stellen? Was sollen wir darauf antworten? Was macht das Leben lebenswert und was sollen wir glauben?
Filme können helfen, Antwort zu finden
Der Filmemacher Pierre Hoffmann hat Kinder in aller Welt gebeten, all das in eine große Schatzkiste zu packen, was ihnen wichtig ist. In 50 Jahren sollen die Schatzkisten für die Kinder der Zukunft geöffnet werden. Die von Künstlern erbauten Schatzkisten lagern solange sicher verschlossen in einem Museum der jeweiligen Länder. 40 000 Kinder in aller Welt und aus 12 Ländern haben sich daran beteiligt. Zur Zeit wird das Projekt in Kamerun fortgeführt. Die UNESCO und die Vereinten Nationen unterstützen das Projekt.
Zeitkapseln, in denen menschliche Werte bewahrt werden
Das, woran die Kinder
glauben, wollen sie
weiter geben an die
Zukunft
Dokumentiert werden die vielfältigen und ideenreichen Aktionen in der Filmreihe „Die Große Schatzkiste für die Kinder der Zukunft“. In der 12-teiligen Reihe zeigen die Kinder, was für sie wertvoll ist und ihnen am Herzen liegt. Die im Film gezeigten Kinder entwickeln ihre individuelle Antwort auf die Frage: „Was ist meine persönliche Botschaft? Was will ich bewahren und weiter reichen an die Kinder der Zukunft?“
Die Kinder von heute geben Antwort auf ihre Welt: Ihre Gaben symbolisieren auch ihre Hoffnungen und Wünsche: Das, was für sie das Leben lebenswert macht und das, woran sie glauben. Dies wollen sie der nächsten Kindergenerationen mitteilen. Die Filme sind ein Spiegel der Gegenwart und zugleich Botschaften der Zuversicht und der Verantwortung für die Kinder im Jahr 2050.
Schatzkisten, in denen auch Antworten liegen
Die Hoffnungen und Wünsche der Kinder sind ein Fingerzeig für die Frage, die auch der 30. Kirchentag formuliert: Woraus schöpfen wir die Zuversicht, eine menschliche Zukunft zu gestalten? Die Schatzkisten der Kinder sind eine Botschaft, die wir nur lesen müssen.
Die Schatzkisten kommen auf den Kirchentag
Der Evangelische Entwicklungsdienst wird in der Themenhalle „Globalisierung“ eine großflächige interaktive Ausstellung zur Filmreihe präsentieren. Hier wird auch die deutsche Schatzkiste zu sehen sein. Die Ausstellung richtet sich besonders an junge Kirchentagsbesucher. Beteiligte Kinder sind zu Gast auf dem Kirchentag.
Vorbereitung auf den Kirchentag
Die jeweils 25-minütigen Filme sind eine gute Vorbereitung auf den Kirchentag. Sie sind geeignet ab 8 Jahren. Die Filme können deswegen zum Beispiel in einem Kindergottesdienst vorgeführt werden. Sie sind aber auch sehenswert für Erwachsene. In dieser Broschüre ist im Praxisteil beschrieben wie dies geschehen kann. In vielen evangelischen Medienzentralen sind die Beiträge der Filmreihen kostenlos zu entleihen.
Inhaltsangaben
Europa
Deutschland
Die deutsche Schatzkiste reist von Berlin nach München. Viele Kinder beteiligen sich mit originellen Einfällen: Foto-Collagen, Modellbauten, Körnersammlungen, Tiere aus Ton, Rap-Songs und Hip Hop auf Videos. Die Kinder der Zukunft werden auch viele Briefe und Gedichte lesen, in denen die Kinder von heute ihre Ratschläge und Gedanken ausdrücken. Zwei Jungen haben ihr Lieblingsessen, eine leckere Pizza, gemalt. Ihre Botschaft lautet: "Wer weiß, ob die Kinder im Jahr 2050 Pizza noch kennen? Wir schicken ihnen die Pizza-Botschaft, damit sie sehen, was gut ist."
Griechenland
Die Idee zum Bau der griechischen Schatzkiste entstammt einer weltberühmten Geschichte, die sich vor Jahrtausenden abspielte. Ein großes Pferd aus Holz, in dessen Bauch Krieger versteckt waren, half damals den Griechen, die von ihnen belagerte Stadt Troja zu erobern. Ein modernes trojanisches Pferd aus Metall und Plexiglas rollt nun auf Fahrradreifen durch die Straßen von Athen, Pyrgos und Olympia. Es setzt über zu einigen griechischen Inseln, um dort Botschaften der Kinder von heute für die Kinder der Zukunft einzusammeln. In seinem Bauch werden die vielen selbst geschriebenen Gedichte und Geschichten der Kinder, ihre Bilder, Videos und Tonbänder bis zum Jahr 2050 aufbewahrt. Und natürlich dieser Film, der von der Reise des friedfertigen Trojanischen Pferdes berichtet.
Polen
Chris, ein Junge aus Poznan, berichtet über die polnische Aktion, zu der viele Kindergruppen aus ganz Polen in Bussen nach Poznan reisen. Der große Stadtpark steht den Kindern einen ganzen Tag lang zum Malen, Basteln, Werkeln und Feiern zur Verfügung. Die polnische Schatzkiste ist ein hoher Holzturm mit goldenem Dach. Der Turm hat viele Schubladen, in denen die mit Energie geladenen Botschaften an die Kinder der Zukunft sicher aufbewahrt sind. Die polnischen Kinder sind heute sehr umweltbewusst. Sie schenken ihren Altersgenossen in der Mitte des 21. Jahrhunderts nur Gegenstände, die sie aus natürlichen Materialien gemacht haben: aus Seide, Holz, Metall und Glas zum Beispiel. Chris sagt dazu: "Wir wollen den Kindern auf diese Weise mitteilen, dass sie sich um die Erde kümmern müssen. Sie darf nicht zur Schrotthalde verkommen."
Russland
Wolodja (12) hat den guten Einfall gehabt, die russische Schatzkiste aus Ton zu modellieren. Herausgekommen ist ein Gefäß, das aussieht wie eine Datscha, ein mit Blumen und Tieren geschmücktes, russisches Landhäuschen. Nika und Andrej, die sich in Moskau bestens auskennen, wird das Kunstwerk anvertraut. Die beiden tragen die zerbrechliche Schatzkiste vorsichtig durch die russische Hauptstadt und sammeln darin die Botschaften für die Kinder der Zukunft. Dabei lernen sie Anja, die sehr schön singen kann, und Sascha, der früher auf der Straße leben musste und heute regelmäßig die Glocken auf dem Kirchturm läuten darf, kennen. Und im Zirkus bei Grischa, einem jungen Artisten, ist es besonders spannend. Viele andere bringen ihre Botschaft in die Schatzkiste aus Ton. Erst im Jahr 2050 darf sie von Kindern geöffnet werden, die dann so alt sind wie Nika und Andrej.
Türkei
In dem kleinen Dorf Akdere, irgendwo in der Türkei, steht eine leere Aussteuertruhe vergessen herum. Eine junge Braut, die sich weit weg verheiratete, hat sie zurückgelassen. Den Kindern von Akdere fällt ein, wie sie die Truhe verwenden können: als Schatzkiste für die Kinder der Zukunft. Jedes Kind in Akdere legt eine Botschaft in die Truhe. Doch damit wird sie nicht einmal halbvoll. Deshalb schicken sie sie in die große Stadt Ankara zu einem Haus für Straßenkinder. Dort bleibt sie eine Weile, bis alle ihre Botschaften hinein gelegt haben. Zum Schluss wird sie in ein Kindertheater gebracht, wo sie bis zum Jahr 2050 stehen bleiben soll.
Weißrussland
Ein Drittel der Fläche von Weißrussland wurde 1986 durch den schrecklichen Unfall im Atomkraftwerk Tschernobyl radioaktiv verseucht. Noch sehr lange wird es gefährlich sein, in diesen Gebieten zu leben. Seit der schweren Katastrophe machen sich die Kinder Weißrusslands viele Gedanken über die Zukunft. In die Botschaften für das Jahr 2050 legen sie all ihre Liebe und Hoffnung. Die guten Wünsche sollen den Kindern der Zukunft Glück bringen. Die Schatzkiste in Weißrussland ist ein Weidenkorb, der mal an einem Heißluftballon angehängt über Land fliegt, mal mit einem Pferdewagen oder mit der Eisenbahn zu Kindern in Dörfern und Städten unterwegs ist.
Amerika
Eskimos in Kanada
Die Eskimo-Kinder auf Baffin Island im hohen Norden von Kanada wohnen zwar heute in geheizten Häusern und ihre Väter fahren mit dem Motorschlitten zur Jagd. Aber sie wissen von ihren Großeltern, wie die Eskimos in ihren Iglus Schutz vor den eisigen Polarstürmen suchten. Deshalb ist für sie klar, was sie in die große Schatzkiste für die Kinder der Zukunft hineinlegen wollen: alles, was man braucht, um in der Arktis zu überleben. Malakie zeigt, wie man Fische fängt, die unter dem Eis schwimmen, und legt einen Angelhaken in die Schatzkiste. Simeonie will wie sein Vater Jäger werden und verrät, wo es viele Enten und deren Eier gibt. Eine Bauanleitung für ein Iglu, Fellkleidung, Hundeschlittengeschirre und Spiele aus getrockneten Robbenknochen kommen auch auf den Schatzkisten-Schlitten. Und viele Zeichnungen und Briefe mit nützlichen Ratschlägen, wie man in Eis und Schnee überlebt.
Mexiko
In Mexico-City steht ein mächtiges Schloss aus blauen Kacheln. Das Innere steckt voller Überraschungen. Es ist das Museum für Kinder. Dort steht auch die reichverzierte Schatzkiste für die Kinder der Zukunft. 6.000 Botschaften finden sich darin. Rodrigo, der in der Stadt Cancun an der karibischen Küste lebt, hat mit seiner Unterwasserkamera ein Video über Baracudas, Haie und Muränen gedreht, denn er will die Kinder der Zukunft auf die bedrohten Arten des Meeres aufmerksam machen. Chalino, ein Indio-Junge, schickt eine selbstgemachte Schale mit dem Bildnis der Göttin seines Stammes. Mario aus Mexico-City, der sich jahrelang als Straßenkind herumschlug, beschreibt, wie er eines Tages von der Straße loskam und ein Zuhause fand.
Afrika
Südafrika
Die Kinder im Staat Südafrika sind die erste junge Generation des Landes, in der alle Rassen gleichberechtigt miteinander aufwachsen. Die Aufhebung der Rassentrennung hat das Land vor allem seinem Präsidenten Nelson Mandela zu verdanken. Die 11-jährige Lisa zeigt ihre Collage, auf der sie alle Stars, die es heute in Südafrika gibt, vereinigt hat – mit Präsident Mandela in der Mitte. Die Collage ist Lisas Botschaft für die Schatzkiste für die Kinder der Zukunft. Neben Lisa beteiligen sich Tausende weiterer Kinder. Singend und tanzend empfangen sie mit ihren Botschaften die bunte südafrikanische Schatzkiste, die auf einem Lastwagen durch das Land reist. "Das Wildern muss aufhören. Elefanten, Löwen und Geparden sind in großer Gefahr. Da müssen die Kinder der Zukunft sehr aufpassen", sagt Marvin aus Johannesburg. Und Sarah bringt ein Bild, das den Tanz ihres Stammes zeigt, damit er nicht in Vergessenheit gerät.
Tansania
In Tansania beteiligen sich Kinder eines Massai-Stammes, der in der heißen, trockenen Steppe lebt, an dem Projekt. Die jungen Massai fahren sogar in die Hauptstadt Dar es Salaam, um ihre Botschaften in die Schatzkiste zu legen, z.B. selbstgemachten Kopfschmuck, Sandalen und eine Zahnbürste, wie nur die Massai sie haben. Die Straßenkinder von Dar es Salaam hingegen, die nur das besitzen, was sie auf dem Leibe tragen, tanzen und führen akrobatische Kunststücke für die Kinder der Zukunft vor. Ihre Botschaft kommt als Video in die Schatzkiste.
Asien
Philippinen
Auf den Philippinen bewahren die Menschen ihre Schätze in Körben auf. So besteht denn die große Philippinische Schatzkiste auch aus vielen Körben, gefüllt mit Botschaften an die Kinder der Zukunft. Alle Körbe werden in der Hauptstadt Manila aufbewahrt. Bayany, ein Junge, der am Fuß des Vulkans Pinatubo in einer Wüste aus Lava und Asche lebt, hat eine spannende Geschichte erzählt. Lina, die Tochter eines Fischers, schickt den Zukunftskindern eine große Muschel, in der das Lied des Meeres und ihre Träume aufbewahrt sind. Und Raol, der in einem Steinbruch arbeitet und nichts Eigenes besitzt, weiß auch eine besondere Botschaft in die Schatzkiste zu legen.
Tibeter in Indien
In Dharamsala, einer Stadt in den Bergen im Nordosten Indiens, leben viele Menschen aus Tibet. Sie sind Flüchtlinge. Es gibt auch ein Kinderdorf in Dharamsala. Das ist ein Internat, in dem 2.000 Mädchen und Jungen, die alle aus Tibet stammen, auf Wunsch ihrer Eltern die tibetische Schule besuchen. Die meisten jungen Tibeter sind ohne ihre Familienangehörigen nach Indien gekommen. Tibet gehört heute zur Volksrepublik China. Verständlich, dass die Kinder oft Heimweh haben und sich um die Zukunft viele Gedanken machen. Bei der Aktion zeigen die Kinder, wie sie zusammen leben und welche Hobbys sie haben. Aus ihren Zukunftswünschen entstehen fantasievolle Botschaften, die sie in die wunderbar bemalte tibetische Schatzkiste legen.
Praxis-Teil
Einsatzmöglichkeiten
Am Beispiel von Deutschland – Ein Hund für Bosnien...
Auszug aus der Arbeitshilfe des EZEF.
Der vollständige Text ist unter www.ezef.de abrufbar.
Inhalt
Die große verspiegelte Schatzkiste reist von Berlin nach München und unterwegs werden die verschiedenen Botschaften an die Kinder der Zukunft eingesammelt. Viele Kinder beteiligen sich daran und haben Super-Einfälle: Foto-Collagen, Körnersammlungen, Rap-Songs und Hip Hop auf Video, ja sogar eine selber moderierte Radiosendung. In Bayern nimmt ein alter Bauer Gegenstände wie Hufeisen, Holzscheite und Modellbauten entgegen. Ein Junge aus Bosnien, der vor dem Krieg flüchten musste, bastelt einen Hund aus Ton, zwei andere malen ihr Lieblingsessen, eine Pizza, ein anderer hängt den Zahn der Zeit an einen Galgen, andere wiederum halten ihre Gedanken in Briefen und Gedichten fest. An einer öffentlichen Veranstaltung werden die Schätze unter dem Applaus der Kinder von einer orientalischen Prinzessin entgegengenommen und der Kiste übergeben. Die Kiste wird abgeschlossen und in einem Museum aufbewahrt.
Didaktische Anregungen – Multikulturelles Zusammenleben
— Die von Kindern verschiedener Nationen gebastelten Gegenstände aufzählen und zeichnerisch festhalten; jedem Gegenstand die entsprechende Nation zuordnen.
— Überlegen, welche Geschichte hinter diesen Gegenständen steckt.
— Die Geschichten weiterspinnen, zum Beispiel diejenige des Jungen aus Bosnien mit dem Hund.
— Austauschen, wie die Kinder im Film in den deutschen Schulen integriert sind und ob sie sich wohlfühlen.
— Ahnenforschung in der eigenen Familie betreiben; herausfinden, woher unsere eigenen Vorfahren genau stammen.
— Sportmannschaften unter die Lupe nehmen und herausfinden, wie viele Nationen darin jeweils vertreten sind.
— Überlegen, wie die verschiedenen Kulturen in Deutschland im Jahre 2050 friedlich zusammenleben könnten.
Filme im Vergleich...
— Drei Filme aus der Serie auswählen, zum Beispiel je einen aus den Kontinenten Asien, Afrika und Lateinamerika. Vor dem Anschauen Beobachtungsaufgaben stellen, zum Beispiel was im Alltag der Kinder besonders erstaunt, was gefällt oder missfällt.
— Die Themen zusammenstellen, welche den Kindern über Grenzen und Kulturen hinweg wichtig sind (zum Beispiel Freundschaft, Liebe, Respekt vor der Natur...). Die eigenen Themen auflisten und diskutieren.
Die Schatzkiste als wertvolles Kulturgut...
— Eine der Schatzkisten genau betrachten (Größe, Form, Farben, Material etc.) und eine Zeichnung dazu anfertigen.
— Überlegen, was das Besondere an der jeweiligen Schatzkiste ist und was sie über die Lebensweise und die Kultur der jeweiligen Menschen aussagt.
— Eine eigene Schatzkiste entwerfen, so wie man sich eine Kiste für seine Botschaften vorstellen würde. In der Klasse ein Modell auswählen und aus Pappkarton nachbauen.
— Im Rahmen eines kleinen Projektes selber Botschaften für die Kinder im Jahr 2050 verfassen oder basteln. Dazu können weitere Kindergruppen mit einbezogen werden. Ein sicherer Aufbewahrungsort muss gefunden und jemand mit der Betreuung beauftragt werden (z.B. im Archiv des Pfarrhauses). Die Kinder im Jahr 2050 werden dann in Anwesenheit der Schöpfer/innen die Kiste öffnen.
— Für sich selber zu Hause eine ganz persönliche Schatzkiste auswählen oder anfertigen und im Lauf der Jahre die Dinge darin sammeln, die einem wichtig sind. Diese Schatzkiste bleibt persönlich und kann jederzeit ergänzt oder geöffnet werden.
Die Botschaften der Kinder
— Eine Liste mit den wichtigsten im Film gezeigten Botschaften aufstellen und diskutieren. Überlegen, was wir selber in die Schatzkiste legen würden.
— Begründen, weshalb die Kinder gerade darauf gekommen sind (Umfeld, soziale Aspekte, Umwelt...).
— Zusammentragen, welche Werte (wie Freundschaft, Respekt vor der Natur etc.) den Kindern grenzüberschreitend wichtig sind.
Eine Reise in die Zukunft
— Im Gespräch mit den Großeltern herausfinden, wie die Welt vor 50 Jahren ausgesehen hat. — Versuchen sich vorzustellen, wie die Welt in 50 Jahren, nämlich im Jahre 2050, wenn die Schatzkisten wieder geöffnet werden, wohl aussehen wird.
— Anhand konkreter Beispiele von Botschaften überlegen, wie die Kinder des Jahres 2050 auf die Schatzkisten reagieren werden.
— Eine Geschichte mit dem Titel „Zeitreise“ erfinden; beschreiben, was wir selber unterwegs zum Jahr 2050 antreffen könnten.
— Eine kleine Filmjury bilden und die einzelnen Filme nach selber festgelegten Kriterien bewerten.
Arbeitshilfen
Arbeitshilfe des EZEF zur Reihe „Die große Schatzkiste“
Die ausführliche Arbeitshilfe informiert über die Entstehungsgeschichte der Reihe. Sie gibt praktische Einsatztipps zu allen 12 Beiträgen sowie Informationen zu den einzelnen Ländern. Sie ist als pdf-Download erhältlich.
Tipps zum Einsatz von Filmen
Werner Schulz: Methoden der Filmauswertung. MuK-Publikationen Nr. 18
Der 20-seitige pdf-Download beschreibt viele kreative Methoden, ein Filmgespräch zu moderieren und methodisch abwechslungsreich durch zu führen.
www.m-u-k.de
(Rubrik „Publikationen“)
Info-Teil
Internet-Adressen
www.auswaertiges-amt.de
Kurzinformationen und diverse Länderporträts
www.eed.de
Evangelischer Entwicklungsdienst
www.evangelische-medienzentralen.de
Übersicht über die regional zuständigen evangelischen Bildstellen
www.ezef.de
Filmbeschreibungen, Arbeitshilfen, Beratung
www.epo.de
Informationen zu allen Sachgebieten und Nord/Süd-Themen, Suchmaschinen (z.B. FAST)
www.kirchentag.de
Offizielle Infoseite des 30. Evangelischen Kirchentags
www.northernlight.com
Suchmaschine für alle Themen
Literatur
So lebt der Mensch Familien in aller Welt zeigen, was sie haben; Fotoband von Peter Menzel, 1998 GEO im Verlag Gruner u. Jahr.
Freizeit, Reisen, Tourismus; M. Gujer, M. Andres, Verlag an der Ruhr 1998
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