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Die Filme 

Abouna – Der Vater, Mahamat-Saleh Haroun, Tschad F 2002, 85’, 35mm, OmU, Kairos

Tahir und sein jüngerer Bruder Amin leben in Ndjamena, der Hauptstadt des Tschad. Als ihr Vater auf geheimnisvolle Weise verschwindet, beginnen die beiden, die Schule zu schwänzen und machen sich auf die Suche nach ihm. Bei einem Kinobesuch glauben sie, sein Gesicht auf der Leinwand wiederzuerkennen. Doch ihr Versuch, die Filmrolle aus dem Kino zu klauen, scheitert. Sie werden erwischt und der Polizei übergeben. Ihre überforderte Mutter schickt sie daraufhin in eine strenge Koranschule, wo ihnen wieder Ordnung beigebracht werden soll.
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Buud Yam, Gaston Kaboré, Burkina Faso 1996, 97’, 35mm, OmU, EZEF

Der Film spielt zu Beginn des 19. Jahrhunderts und erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, names Wênd Kûuni. Dieser begibt sich auf eine lange, abenteuerliche und gefährliche Reise, um jenen Heiler zu finden, von dem es heißt, nur er könne seine Schwester Pugheere wieder gesund machen. Die Reise zu dem Heiler wird für Wênd Kûuni zu einer Suche nach seiner eigenen Identität.
Buud Yam bedeutet auf Mooré „das Erbe“ – im spirituellen wie im moralischen Sinne.
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Flame, Ingrid Sinclair, Zimbabwe, Namibia, F, D 1996, 90 Min., 35mm, OmU, Kairos
16mm & Video auch bei EZEF

Der Film erzählt die Geschichte zweier junger Frauen während des Unabhängigkeitskrieges in Rhodesien. Als sie sich 15 Jahre später wieder treffen, müssen sie sich zwar eingestehen, dass viele ihrer Ideale nicht eingelöst werden konnten – doch Resignation liegt ihnen fern.
Der kollektive Kampf um die Unabhängigkeit des heutigen Zimbabwe wird so zugleich zu einer Metapher für den Kampf um die persönliche Freiheit afrikanischer Frauen.
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Guelwaar, Ousmane Sembene, Senegal, F, D 1992, 105’, 35mm, OmU, EZEF

Guelwaar, ein respektierter und angesehener Mann, fällt einem Attentat zum Opfer. Als er bestattet werde soll, fehlt sein Leichnam. Infolge einer Verwechslung wurde der Katholik Guelwaar bereits nach muslimischem Ritus beerdigt.
Die hintergründig und mit viel Humor erzählte Geschichte, greift nicht nur politische, religiöse und kulturelle Konflikte des Senegal auf, sondern stellt auch die Frage nach dem Sinn von Entwicklungshilfe in radikaler Weise.
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Kukurantumi – Road to Accra, King Ampaw, Ghana/BRD 1983, 90’, 35mm, OmU, EZEF

Kukurantumi ist ein Dorf in Ghana. Addey arbeitet als Fahrer eines Lorrys, ein mit einfachen Holzbänken zum Bus umgebauter LKW, mit dem er die tägliche Busverbindung zur Hauptstadt Accra gewährleistet. Als bei einer dieser Fahrten die Bremsen versagen, landet er mit seinem Lorry im Straßengraben und ist seinen Job los.
Also versucht er sein Glück in Accra, wo er mit geliehenem Geld einen eigenen Lorry fahrtüchtig macht. Doch als er seine Tochter mit seinem Gläubiger verheiraten möchte, werden die Dinge kompliziert. Denn Abena liebt Bob, einen armen Palmweinzapfer und flieht mit ihm.
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Lumumba, Raoul Peck, Frankreich/Belgien/Haiti/Deutschland 2000, 115’, 35mm, OmU, EZEF

Raoul Pecks Spielfilm über den Aufstieg des legendären Patrice Lumumba, der vom einfachen Postangestellten zum ersten Premierminister seines Landes aufsteigt, das er in die Unabhängigkeit führt. Sein tragisches Schicksal, das ihn wie ein Spielball in den Zeiten des Kalten Krieges erscheinen lässt, macht ihn zu einer Ikone der Befreiung Afrikas vom Kolonialismus.
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Moolaadé – Bann der Hoffnung, Ousmane Sembène, Senegal/Kamerun/Marokko/Tunesien/F 2004, 120 Min., 35mm, OmU, Neue Visionen

Am Vorabend ihrer Beschneidung laufen sechs Mädchen von zu Hause weg. Vier von ihnen finden Schutz bei Gallo Ardo, die sich vor einigen Jahren geweigert hatte, ihre Tochter beschneiden zu lassen. Gegenüber den Eltern, die lautstark und drohend die Rückkehr ihrer Kinder einfordern, beruft sich Gallo Ardo auf ein traditionelles Schutzrecht, das mit dem Asylrecht vergleichbar ist und Moolaadé genannt wird. Niemand darf ihren Hof betreten und niemand darf die Mädchen anrühren, bis sie diesen Schutzbann aufhebt.
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Mossane, Safi Faye, Senegal, F, D 1996, 105’, 35mm, OmU, Freunde der Dt. Kinemathek

Gegen ihren Willen soll die jugendliche Mossane mit einem reichen, in Frankreich lebenden Emigranten verheiratet werden. Doch Mossane liebt Fara, der in Dakar studiert und dessen Eltern weniger vermögend sind. Mossane widersetzt sich dem Willen der Eltern und bedroht damit nicht nur die Familienehre, sondern sie stellt das ganze Wertesystem der Gemeinschaft in Frage. Verständnis findet sie nur bei ihrer Großmutter. In der Flucht sieht sie deshalb ihre einzige Chance.
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Sankofa, Haile Gerima, USA/D/Ghana/Burk.F 1993, 125’, 35mm, OmU, EZEF

Elmina, eine jener an der Küste Ghanas gelegenen Festungen, wo einst die Sklaven ge-sammelt wurden, um sie dann nach Nordamerika und in die Karibik zu verschiffen, dient als Kulisse für Modeaufnahmen mit dem afro-amerikanischen Fotomodell Mona.
In einem kühnen Zeitsprung blendet der Film kunstvoll in die Anfänge der afro-amerikanischen Geschichte zurück – Mona findet sich wieder als Haussklavin Shola auf einer Zuckerrohr-plantage Jamaicas. Hier gerät sie mitten hinein in die Vorbereitungen zu einem Aufstand gegen das unvorstellbare brutale Ausbeutungssystem der Sklavereiwirtschaft.
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TGV-Express – Der schnellste Bus nach Conakry, Moussa Touré, Senegal, F, 1997, 90’, 35mm, OmU, Kairos

Ein klappriger, buntlackierter Reisebus verkehrt zwischen der senegalesischen Hauptstadt Dakar und Conakry in Guinea. Optimistisch und werbewirksam hat ihn sein stolzer Besitzer Rambo "TGV Express" getauft. Doch die nächste Fahrt nach Conakry droht wegen eines lokalen Aufstandes in der Grenzregion zu platzen. Nur eine Handvoll Passagiere wagen sich deshalb auf die ungewisse Reise. Rambo und sein Assistent Demba haben bei diesem Trip deshalb alle Hände voll zu tun, um die bunte Reisegesellschaft durch die Widrigkeiten der afrikanischen Savanne und die politische Wirren hindurch ans Ziel zu geleiten. Ein vergnügliches Road-Movie mit Tiefgang!
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Touki Bouki; Djibril Diop Mambéty, Senegal 1973, 95’, 35mm, OmU, EZEF

Mit einer Rinderherde macht sie Mory auf nach Dakar, um sie dort zu verkaufen. – Doch sein Traum und eigentliches Ziel ist es, nach Paris aufzubrechen – ins gelobte Land Frankreich. Natürlich fehlt es an Geld für die Schiffspassage und auch die trickreich entwendete Kiste mit den vermeintlichen Gesamteinnahmen für die Errichtung eines Denkmals zu Ehren von Charles de Gaulle führt nicht ans Ziel. Deshalb muss Mory zunächst mit seiner Freundin Anta einen Playboy ausnehmen, ehe sie sich die Tickets für die Schiffspassage leisten können.
Doch die Reise nach Frankreich wird Mory nicht antreten.
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Yaaba, Idrissa Ouédraogo, Burkina Faso, F, CH 1989, 35mm, OmU, Pegasos

“Yaaba”, Großmutter, nennt der 12jährige Bila die alte Sana, die aus der Dorfgemeinschaft verstoßen wurde. Bila und seine Cousine Nopoko können nicht verstehen, warum Sana von allen Bewohnern ihres Dorfes als Hexe angesehen wird. Als Bila bei einem Streit mit gleichaltrigen Jungen mit einem Messer bedroht wird, kommt ihm Nopoko zu Hilfe und verletzt sich dabei an einem rostigen Messer. Als sie daraufhin an Tetanus erkrankt, macht sich die alte Sana auf den Weg, einen erfahrenen Heiler zu finden.
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Yeelen – Das Licht, Souleymane Cissé, Mali, F, D 1987, 105 Min. 35mm, OmU, Arsenal

Der junge Nianankoro steht an der Schwelle zum Erwachsensein und soll deshalb mit dem Wissen und den Fähigkeiten vertraut gemacht werden, die es ihm ermöglichen, die ihn umgebenden Kräfte zu beherrschen. Sein Vater, ein mächtiger Magier, möchte aber mit allen Mitteln verhindern, dass ihm sein Sohn ebenbürtig wird. Er ist sogar bereit, ihn notfalls zu töten. Doch dies weiß Nianankoros Mutter zu verhindern. Sie schickt ihren Sohn auf eine Reise, wo er jenes Wissen erwerben soll, das es ihm erlaubt, seinem Vater gegenüber zu treten.
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Zulu Love Letter, Ramadan Suleman, Südafrika/F/D 2004, 100 Min., 35mm, OmU, EZEF

Die Journalistin Thandeka Khumalo quälen tiefe Schuldgefühle: während der Apartheid schwanger inhaftiert und gefoltert, brachte sie ihr Kind taub zur Welt. Die traumatisierte Tochter wiederum hofft durch die Herstellung eines Zulu Love Letter, eines Amuletts, Zugang zu ihrer Mutter zu finden. Die Apartheid lässt Thandeka jedoch nicht so schnell los...
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Zu diesen gelisteten vierzehn Filmen gibt es weitere Filme, die in Kombination mit einem der Filme aus der Empfehlungsliste gespielt werden können. Auch dann gelten für die weiteren Filme die Sonderkonditionen bzw. sind Kinoseminare möglich. Die Übersicht über diese weiteren Filme finden Sie hier: Weitere Filme-PDF (270KB)



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