EZEF-Arbeitshilfen
Brasiliens Indianer
Nr. 165
BRASILIENS INDIANER 500 Jahre Macht und Ohnmacht Conrad Berning, Brasilien/Deutschland 2000 28 Min., Farbe, Dokumentarfilm, Video Verleih: EZEF, EMZ 1-19
Inhalt Vor rund 500 Jahren landeten an der Küste Brasiliens portugiesische Seefahrer und «entdeckten» per Zufall den südamerikanischen Kontinent. Statt Freundschaft erfuhren die «Entdeckten» Gewalt und Ausrottung. Das Christentum wurde als Vorwand genommen für die systematische Zerstörung der indianischen Kultur und den Genozid an der indigenen Bevölkerung, die im Jahr 1500 etwa 6 Millionen Menschen betrug – heute leben nur noch 330.000 Indianerinnen und Indianer in Brasilien. Archivaufnahmen und Ausschnitte aus einem Spielfilm führen drastisch die Unterwerfung, Ausbeutung, Versklavung und den Genozid der letzten 500 Jahre vor Augen. Der Film erzählt vom Widerstand der Indianerinnen und Indianer und spannt den Bogen zur Situation heute in Brasilien, wo die Verfassung der indianischen Bevölkerung weit reichende Rechte zuspricht. Die Zukunft ist trotzdem düster: Grossgrundbesitzer sind nach wie vor mächtig, und die Interessen der Sägereien, Erzabbaufirmen, Holzexporteure und Energiekonzerne werden immer wieder über die garantierten Rechte gestellt. Der Widerstand der Indianer/innen geht deshalb weiter. Sie versuchen ihre eigene Resignation zu besiegen und kämpfen insbesondere gegen die wirtschaftlichen und politischen Machthaber. Ein alter Häuptling charakterisiert die Situation treffend: die Indianer hätten den Weissen immer wieder vertraut und seien jedesmal enttäuscht worden. Sie würden nach wie vor übergangen und missbraucht. Es gebe für sie deshalb nichts zu feiern. Vielmehr seien Widerstand und öffentlicher Protest angesagt. Das Kreuz, das die Indianer in ihrer Unkenntnis anfangs noch bejubelten, ist zum Symbol ihres Leidens und ihrer Armut geworden. «Die Indianerfrage ist wie ein sensibler Seismograph, welcher die globalen Erschütterungen der Menschheit aufzeichnet.» Diese Aussage am Ende des Films konfrontiert uns mit unserer eigenen Lebensweise und unserem Umgang mit indigenen Völkern oder ethnischen Minderheiten. Er ist Anlass, über die Bedeutung der Globalisierung und über die Wichtigkeit einer nachhaltigen Entwicklung der Erde nachzudenken.
Kritik Der Film fasst kurz und knapp, aber nicht minder eindrücklich die Geschichte Brasiliens der letzten 500 Jahre zusammen. Er zeigt indianische Völker, die zwischen Widerstand und Resignation um ihr Überleben kämpfen, weil sie immer noch unterdrückt werden. Der Film regt an, anhand des Leidensweges der Indianer zentrale Themen wie Globalisierung und Nachhaltigkeit neu zu betrachten und zu diskutieren. Die Zuschauer/innen werden angeregt, sich über ihren eigenen Lebensstil Gedanken zu machen. Die These «wenn es den Indianern in Brasilien schlecht geht, geht es auch uns schlecht» wird mit Sicherheit interessante Dis-kussionen auslösen. Insofern stellt die Kurzdokumentation weit mehr als einfach nur einen weiteren Beitrag zur «Entdeckungsgeschichte» dar. Angesichts der Brisanz und Relevanz des Themas erscheint die eher herkömmliche, bisweilen auch etwas irritierende Machart des Films als zweitrangig. Der Film kann grundsätzliche Diskussionen auslösen, nicht zuletzt über unseren eigenen Lebensstil und die Nachhaltigkeit unserer eigenen Kultur. Lehrpersonen können davon ausgehen, dass die meisten Schüler/innen die «Entdeckungs-geschichte» ganz gut im Gedächtnis haben. Es empfiehlt sich aber trotzdem, genügend Zeit und Raum für die Aufarbeitung dieses Themas zu reservieren, das auf den ersten Blick zwar bekannt wirkt, hier nun aber in einem neuen Licht erscheint. Der Doku-mentarfilm lässt sich problemlos In den Geschichts- oder Staatskundeunterricht integrieren. Er ist besonders geeignet als anschauliches Beispiel für den Kampf und Widerstand der indigenen Völker und für Fragen der Globalisierung und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.
Brasiliens Indianerfrage («A questão indígena no Brasil») Bei den folgenden Ausführungen handelt es sich um einen Auszug aus einem Text der CNBB - Bischofskonferenz Brasiliens, April 1999, übersetzt von Conrad Berning. „Die Indianer Brasiliens zählen heute 330.000 Menschen, aufgeteilt in 215 Völker, welche mehr als 180 verschiedene Sprachen sprechen. 51% der Bevölkerung bewohnen nördlichere Regionen des Landes, 19% die westlichen Zentralgebiete, 18% den Nordosten, 3% den Süden und 8% das Südostküstengebiet Brasiliens. Es gibt heute in Brasilien 559 Indianergebiete, wovon lediglich 187 im DPU (entsprechende Regierungsstelle «Departamento de Patrimonio da União») registriert sind. Mit anderen Worten: nur den Bewohner dieser Gebiete ist der Länderbesitz garantiert. Die übrigen 372 Landgebiete wurden noch nicht abgegrenzt, was den Bestimmungen in der Staatsverfassung widerspricht. Die Indianerländereien sind folgendermassen auf Brasilien verteilt: nördliche Region 82,01%, Nordosten 2,58%, Zentral-West 15,10%, Südost 0,09% und Süden 0,21%. Die Gesamtfläche beträgt 947.011 km², das sind 11,13% der Gesamtfläche Brasiliens. Auf Brasilien und der brasilianischen Regierung lastet eine historische Schuld den Indianern gegenüber: neben dem brutalen Ausrottungsprozess, andauernden Plünderungen und Versklavung wurden diesen Völkern immer ihre Grundrechte verweigert, speziell die Rechte auf eigenes Land. Seit 1973 ist die brasilianische Regierung durch das Gesetz 6.001 verpflichtet, alle Ländereien der Indianervölker abzugrenzen. In der neuen Verfassung vom Oktober 1988 wurde eine Zeitfrist von fünf Jahren festgelegt, um die Abgrenzungen abzuschließen. Es sind 10 Jahre vergangen, und bis in die Gegenwart sind um die Mehrzahl der Indianerländereien administrative und rechtliche Querelen im Gange; das führt zu sich ausbreitenden Landbesetzungen und Gewalttätigkeiten gegen die Indianervölker.
500 Jahre Widerstand 1500 – 2000, vor genau 500 Jahren wurde «Brasilien entdeckt». Historiker gehen davon aus, dass es im heutigen Brasilien ehemals 900 verschiedene Völker mit insgesamt mehr als 6 Millionen Menschen gegeben hatte. Der ganze Prozess der Kolonisierung, der langsamen Annäherung, der religiösen Unterweisung und der Versklavung waren eine Folge zunehmender Erniedrigungen für die indianischen Völker, die seit Jahrtausenden im Regenwald des Amazonasgebietes lebten. Annähernd 700 Völker wurden ganz und gar ausgerottet, ihre kulturellen Reichtümer zerstört und Millionen Menschenleben grausam vernichtet. Heute, nach 500 Jahren Missachtung von Lebensrechten und Verneinung der ethnisch und kulturell andersgearteten Völker, treten die Indianer wieder neu auf und stellen sich als lebende Kraft allen Feindseligkeiten einer Integrierungs- und Genozidpolitik, aller Diskriminierung und Verletzung ihrer fundamentalen Lebensrechte entgegen.
«Sie sagen, sie hätten Brasilien entdeckt. Brasilien wurde nicht von ihnen entdeckt, Heiliger Vater, nein, sie sind in Brasilien eingedrungen und haben dieses Land den Ureinwohnern genommen. Das ist die Wahrheit unserer Geschichte ...» (Marçal Tupã-i, im Juli 1980 zum Papst bei dessen ersten Brasilienbesuch; wenige Monate später wurde Marçal Tupã-i ermordet)
Die helle Stimme eines knapp 1,50 Meter grossen Mannes, welcher diese Sätze aus seinem fast zahnlosen Mund ertönen liess, hallte stark unter allen, die Papst Johannes Paul II umgaben. Es war am Nachmittag des 1. Juli 1980 in Manaus. Marçal de Souza Tupã-i aus dem Volk der Guaraní erzählte keinerlei Neuigkeit. Er bat lediglich Brasilien und die Welt darum, endlich damit aufzuhören, die Lügen über die Geschichte der Völker dieses Kontinentes noch weiter zu verbreiten. Es sollten fortan nicht nur die begangenen Fehler eingestanden, sondern endlich jeglicher Gewaltanwendung, Diskriminierung und den Massakern an den Indianervölkern Einhalt geboten werden. Nur so könne es eine Gesellschaft geben in gegenseitigem Respekt und Dialog, in der Anerkennung der Kulturen und der Indianergebiete, eine in Frieden und Harmonie zusammenlebende menschliche Gesellschaft ohne gegenseitige Unterwerfung und Ausbeutung. Ganz gewiss hatte er zu viel gefordert. Vier Jahre später wurde er in seinem Haus in Bundesstaat Süd-Mato Grosso erschossen, als er ein Stück Land für sein Volk verteidigte. Der Genozid an 70 Millionen Indianer auf dem amerikanischen Kontinent scheint die Befürworter und Erben des Kolonisierungsprojektes in diesen 500 Jahren nicht zu bewegen. Wenn heute die indigene Restbevölkerung auf kleine traditionelle Lebensräume zusammengepfercht ist, so schiebt man es leicht auf die Fatalität des Gesetzes des Stärkeren. Wenn die Indianervölker in ihrer grossen Mehrheit erdrückt, ihre Kulturen vernichtet und durch Strukturen und vereinheitlichende Ideologien zum Untergang verurteilt werden, so wird das allzu schnell durch das Gesetz der «Evolution» gerechtfertigt, wo die sogenannt «höherstehenden Kulturen» sich immer durchsetzen. Wenn schliesslich nur die «Seelen» gerettet werden, sind doch alle weiteren Sorgen zweitrangig.”
Didaktische Anregungen Lehrpersonen können davon ausgehen, dass die meisten Schüler/innen die «Entdeckungsgeschichte» kennen. Es empfiehlt sich trotzdem, genügend Zeit und Raum für die Aufarbeitung dieses Themas zu reservieren, das auf den ersten Blick zwar bekannt wirkt, hier nun aber in einem neuen Licht erscheint. Der Dokumentarfilm lässt sich problemlos In den Geschichts- oder Staatskundeunterricht integrieren.
Lernziele · Eine differenzierte Sichtweise des Begriffs «Entdeckung» erarbeiten · Verständnis für die Probleme der indigenen Völker entwickeln · Möglichkeiten und Grenzen des Widerstandes von Minderheiten erkennen · Globalisierung und Nachhaltigkeit am Beispiel der Indianer neu sehen · Zusammenhänge zur eigenen Lebensweise herstellen
Lektionsvorschlag (Doppellektion) Vor dem Betrachten des Films ... (5') · Unsere eigene Sicht der «Entdeckung» von damals schildern und austauschen. · Und/oder unser Bild bzw. Klischee von den Indianer/innen Brasiliens skizzieren.
Film zeigen (30') Rollenspiel: Begegnung zweier Kulturen (30') · Eine Schlüsselszene, nämlich die Ankunft der «Entdecker», in einem kleinen Rollenspiel nachstellen. Eine Gruppe spielt die portugiesischen Seefahrer, eine zweite Gruppe die Indi-aner/innen, eine weitere Gruppe begleitet die Szene als internationale BeobachterInnen. · Die Begegnung mehrmals unter verschiedenen Voraussetzungen spielen lassen: zum Beispiel den tatsächlichen Ablauf, eine friedliche Variante etc. (Rollen wechseln). · Bei der Auswertung mit der Befindlichkeit der Teilnehmer/innen beginnen: wie haben sie sich in der Rolle gefühlt (wohl, unwohl etc.); die einzelnen Gruppen schildern lassen, wie sie die andern erlebt haben; eine Einschätzung geben lassen, was gut, was weniger gut gelaufen ist; die Schwierigkeiten aufzählen, die bei der Begegnung zweier fremder Kulturen auftreten können; überlegen, was wir für eine bewusstere Begegnung mit andern Kulturen vorkehren könnten (Beispiel Reisen in ferne Länder).
«Entdecken» muss nicht gleich «Erobern» sein (15')' · Positive und negative Beispiele aufzählen von Begegnungen, resp. Zusammenleben verschiedener Kulturen (Tourismus, Kolonialismus, Krieg ...). · Überlegen, welche Arten von «Entdeckung» ausser Krieg und Besetzung es noch gibt. · Zusammentragen, welche Voraussetzungen für ein friedliches «Entdecken», resp. eine gleichberechtigte Begegnung erfüllt sein müssen.
Schatzkästchen mit Utopien (10') · Zum Abschluss der Lektion von allen Teilnehmer/innen in kurzen Worten ein Utopie von friedlicher «Entdeckung», sprich Begegnung auf kleine Zettel notieren und in einem Kästchen deponieren lassen. · Bei anderer Gelegenheit das Thema wieder aufnehmen und als Einstieg die Zettel laut vorlesen lassen ...
Weitere methodische Anregungen Indigene Völker · Einen Vergleich mit den Indianern Nordamerikas anstellen und Unterschiede suchen. · Die Indianer Brasiliens wurden dramatisch dezimiert; weitere Beispiele von Völkermord im 20. Jahrhundert zusammentragen. Welche Mächte stehen jeweils dahinter, aus welchen Motiven handeln diese? Wie reagiert die internationale Staatengemeinschaft? · Wie sollte/könnte die Staatengemeinschaft wirklich reagieren? · Parallelen herstellen zu anderen Ethnien bzw. ethnischen Minderheiten, denen kein Land oder kein Status zuerkannt wird, respektive zu den Konflikten, die sich aus der ungeklärten Landfrage ergeben.
Lebensraum Regenwald · Sich anhand von Büchern, Internetadressen (siehe unten) über den Zustand des Regenwaldes im Amazonasgebiet informieren. · Bedeutung des Regenwaldes für die indigenen Völker – und für uns (ökologische Funktionen, kulturelles Erbe, Heilpflanzen, seltene Tier- und Pflanzenarten, wertvolle Rohstoffe, etc.). · Verschiedenen Berufs- oder Interessegruppen mit ihrem jeweils spezifischen Interesse am Regenwald auflisten (z.B. Indianer, Holzhändler, WWF, etc.). Untersuchen, wo es zu Interessens- oder Nutzungskonflikten kommt und wie diese gelöst werden könnten.
Widerstand zwischen Macht und Ohnmacht · Diskussion der Worte des Indianers Marçal Tupã-i aus dem Volk der Guaraní. · Formen des Widerstandes der Indianer Brasiliens zusammenstellen. Weshalb war und ist ihnen so wenig Erfolg beschieden? · Den Kampf des Baslers Bruno Manser, der seit einiger Zeit unter ungeklärten Umständen im malaiischen Regenwald verschollen ist, aufarbeiten. · Sich im Internet über die Netzwerke der indigenen Völker weltweit informieren.
Die Indianerfrage und ihre grundsätzliche Bedeutung für die Menschheit · Worin liegt die Faszination für indigene Völker wie Indianer oder Inuit («Eskimos»)? Gründe dafür suchen, weshalb sie den Machthabern im Weg waren und zum Teil immer noch sind. · «Das Thema Indianer hinterfragt alle Ziele und Prioritäten der Wissenschaft, der Politik, der Finanzmärkte sowie unserer eigenen Weltanschauungen. Die Indianerfrage ist wie ein sensibler Seismograph, welcher die globalen Erschütterungen der Menschheit aufzeichnet.» Diskutieren, wie weit dieser Schlüsselsatz aus dem Film auch für uns Bedeutung hat. · Überlegen, inwiefern Europa mit dem Schicksal der Indianer/innen Brasiliens verknüpft ist und in welcher Form wir darauf Einfluss nehmen könnten.
Globalisierung und Nachhaltigkeit · Am Beispiel der Seefahrt überlegen, was Globalisierung damals und heute bedeutet (eine Schifffahrt von Europa nach Brasilien dauerte damals Rund 44 Tage – und heute?). · «Eine globalisierte Welt ist eine exklusive Welt für Gewinner; auf der Seite der Verlierer stehen Indios ohne Land, Arme ohne Dach, Arbeiter ohne Arbeit. Das indigene Projekt bedeutet Widerstand gegen das Projekt einer Menschheit, die mit sich selbst in einer tiefen Krise steckt.» Das Filmzitat kommentieren. · «Der Welthandel darf die gewachsenen Vielfalt der Kulturen nicht zerstören; nur ein konstruktives Zusammenwirken in Nachhaltigkeit erprobter Kulturen kann die · Zukunftsfähigkeit der Menschheit gewährleisten»; Was könnten wir von den Indianern Brasiliens übernehmen? Was braucht es bei uns für ein nachhaltiges, sozial- und umweltverträglicheres Leben?
Internetadressen · www.nativeweb.org Informationen und Links zu indigenen Völkern weltweit · www.amazonlink.org Informationen zu indigenen Völkern im Amazonasgebiet · www.indianer-welt.de/links/linkssam.htm Die Geschichte der Indianer Nord-, Mittel- und Südamerikas, Links auf aktuelle TV-Sendungen · www.erkunde-online.de Länderinformationen weltweit · www.gfbv.ch/iaktuell.htm Gesellschaft für bedrohte Völker · www.wwf.ch Informationen über Projekte im brasilianischen Regenwald
Literatur · Amazonasindianer, M. Heynen, St. Becker, Brot für die Welt, Plakate und Arbeitshilfe · Tropenwald. Entdecken, Forschen, Experimentieren. Ein Lehrmittel des WWF Schweiz zu Konsum und nachhaltiger Entwicklung. WWF, Schweiz 2001 · Christoph Kolumbus: Entdeckungen-Eroberungen-Entwicklungen in der neuen Welt; Cornelsen, Aktuelle Landkarte 7, 1992 · 500 Jahre «Entdeckung» Lateinamerikas; Horlemann, Explizit 25, 1990 · Das war kein Bruder, Das Bild des Weissen aus der Sicht ehemals kolonisierter Völker, Ruth-Gaby Vermot/Rudolf Hadorn, Lenos Verlag und Z-Verlag Basel 1982 · Agenda 21, Gertrude Rohwer, Klett Verlag, Geographie heute, 2000
Medien MONDJÄGER Jens-Peter Behrend, Brasilien/Deutschland 1989, Farbe, Spielfilm, 90 Min. Verleih 16mm: EZEF
LIED DER VÖGEL Jorge Sanjinés, Bolivien 1995, Farbe, Spielfilm, OmU, 97 Min. Verleih 16mm: EZEF
DIE GEHEIME NATION Jorge Sanjinés, Bolivien 1969, sw., Spielfilm, OmU, 78 Min. Verleih 16mm: EZEF
Peter Meier-Apolloni April 2002
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