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"Hottentotten-Venus" in Südafrika beerdigt
213 nach ihrer Geburt wurden die sterblichen Überrest von Sarah Bartmann, genannt „Hottentotten-Venus“ am 10. August 2002 in dem südafrikanischen Ort Hankey begraben. Bei einer vom südafrikanischen Fernsehen life übertragenen Feierstunde erinnerte Präsident Thabo Mbeki an das entwürdigegte Leben „Saartijes“. 1810, gerade einmal 21 Jahre alt, wurde „Sartije“, wie man sie auch nannte, wegen ihres für Europäer ungewöhnlichen Körperbaus nach Europa verschleppt, auf Jahrmärkten zu Schau gestellt und nach ihrem frühen Tod 1815 zum Objekt „wissenschaftlicher Untersuchungen“ von Georges Cuvier. Er wollte erforschen, ob sie den Tieren oder eher den Menschen zuzuordnen sei. Seine Untersuchungen markieren die Geburtsstunde des wissenschaftlich argumentierenden Rassismus. Bis 1974 wurden die Geschlechtsteile der Hottentottin im Pariser Musée de l’Homme zur ausgestellt. Nach dem Ende der Apartheid war es der neuen Regierung ein nationales Anliegen, die Überreste zurück in die Heimat zu holen und zu bestatten.
Nach einer Meldung der Frankfurter Rundschau vom 10.8.02 plant die südafrikanische Regierung, ein Monument zu Sarah Bartmanns Ehren zu errichten.
Ausführliche Infos und Bestellmöglichkeit unter dem Link Katalog/Suche, Titel eingeben: „Die Hottentotten-Venus“
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