EZEF-Arbeitshilfe
Sankofa
Nr. 98
Haile Gerima, USA/BRD/Ghana/Burkina Faso 1993 125 Min., Farbe, Spielfilm, OmU
Zum Inhalt:
Mona ist ein blutjunges Model, das seine schwarze Hautfarbe zu vermarkten weiß. An der ghanesischen Küste posiert die schwarze Schönheit mit der blonden Perücke am Strand genau vor jener Festung, wo bis ins 19.Jahrhundert hinein Tausende von afrikanischen Sklaven gefoltert, vergewaltigt und verschleppt wurden. [1] Sankofa, ein afrikanischer Trommler singt dort die ewige Totenklage, und Mona gerät in seinen Bann. Als Mona zögerlich die Kellerverliese der alten Festung betritt, werden die Geister, die Sankofa beschworen hat, wieder zum Leben erweckt. Mona gerät in den Strudel der Geschichte ihrer Mütter und Väter und wird als Shola auf einer Zuckerrohrplantage in Jamaika wieder lebendig. Als privilegierte Haussklavin hat Shola einen schweren Weg vor sich, bis sie sich zu ihrer schwarzen Identität bekennen und ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen kann. Sankofa ist ein Begriff aus der Akan-Sprache und bedeutet: „In seine Vergangenheit zurückkehren, sie dem Vergessen entreißen und sich der Zukunft zuwenden“. Das ist der schwierige Weg, den Mona als Shola stellvertretend für eine ganze Generation schwarzer Amerikaner antritt, die den Bezug zu ihrer eigenen Geschichte zu verloren haben scheint.
Zur Struktur:
Trommelnd verkündet Sankofa gleich zu Beginn das Programm von Haile Gerimas Film: „Ihr geraubten Afrikaner, entsteigt dem Meer. Entsteigt den Schiffen und erhebt Anspruch auf eure Geschichte“. Aber Mona, das Model, das es gelernt hat, seine schwarze Hautfarbe profitbringend zu vermarkten, ist der klassische Typ, der sich nicht um seine Vergangenheit schert. Ihr Blick richtet sich in die Zukunft. Sie ist die Stellvertreterin für die karriereorientierte afrikanisch/amerikanische Mittelklasse der 80er Jahre, der, wie Andrew Millington, der Assistent von Haile Gerima es formulierte, „alles unangenehm war, was ihre Herkunft und ihre Lebensumstände in den USA hinterfragt“. Und Mona versucht, sich auch gegen die Rufe des Trommlers zu wehren. Selbst als sie schon in den Katakomben der Festung ist und längst von ihrer Vergangenheit eingeholt wurde, schreit sie den Sklaventreibern noch verzweifelt zu: „Ihr macht einen Fehler, ich bin keine Afrikanerin!“ Aber es hilft nichts, sie wird gebrandmarkt und von dem Vogel erfaßt, der ewig über das Meer gleitet und Zeit und Raum durchdringen kann: In Jamaika des 18. Jahrhunderts wird Mona zur Sklavin Shola, die uns fortan als Erzählerin durch den Film begleitet. Sich selbst stellt Shola als Haussklavin vor. Weil sie schon als Sklavin auf der Zuckerrohrplantage in Jamaika geboren wurde, könne sie ihr Los akzeptieren. „Aber“, so erzählt Shola weiter, „es gibt auch Leute, wie Nunu und Shango...“ Shola scheint sich mit ihrem Schicksal als Sklavin abgefunden zu haben. Sie lebt mit der tagtäglichen Unterdrückung und Vergewaltigung. Wenn es zu schlimm wird, dann helfen die Gebete, die ihr der Priester, der sie getauft hat, beigebracht hat. Und schließlich ist Shola Haussklavin, die gegenüber den Feldsklaven viele Privilegien genießt. Aber dennoch hat sie sich in einen der Feldsklaven verliebt. In Shango, der von seinem früheren Besitzer verkauft wurde, weil er ein Unruhestifter ist. Shango gehört auch auf dieser Plantage zu jenen Sklaven, die sich heimlich zusammentun, um einen Aufstand vorzubereiten. Er möchte, daß Shola ihn unterstützt und ihren Herren Gift ins Essen mischt. Aber Shola kann das nicht, weil sie von Gewissensbissen geplagt wird. „Das ist böse“, sagt sie. Auch Nunu ist eine Unruhestifterin auf der Plantage, allerdings auf eine andere Art. Sie macht aus ihrem Stolz auf ihre afrikanische Herkunft keinen Hehl und ist für die weißen Herrscher gefährlich, weil sie deren Wertvorstellungen ignoriert. Wenn sich die Sklaven heimlich zusammentun, erzählt Nunu ihre Geschichten aus der Heimat. Shola hört von ihrem Versteck aus zu, weil sie sich dem Bann der Geschichten nicht entziehen kann. Nunu erzählt die Geschichte von dem Igelmädchen Afriye, das vergewaltigt und verschleppt wurde und unter das Joch von Sklaventreibern kam. Es ist Nunus eigene Geschichte, die sie da am Feuer erzählt, aber es ist gleichzeitig die Geschichte aller verschleppten Afrikaner. Nunu gibt ihren Lebensgenossen Halt, obwohl gerade sie es ist, die vom Schicksal am härtesten getroffen wurde. Die Weißen haben nicht nur von ihrem Körper Besitz genommen. Sie haben ihr auch das Kind entfremdet, das durch die Vergewaltigung gezeugt wurde. Nunus Sohn Tumi heißt jetzt Joe. Er wurde als Baby getauft und als Mann zum Sklavenaufseher befördert. Er beaufsichtigt die Auspeitschungen der Aufständischen, um dann unter dem Kreuz in der Kirche wieder um Vergebung zu beten. Joe ist eine lebende Tragödie. Ein Heimatloser ohne Identität. Die anderen Sklaven verachten und meiden ihn: nicht weil er im Auftrag der Weißen seine Brüder und Schwestern quält, sondern weil er sich im Innersten von ihnen abgewendet hat. Aber für die Weißen bleibt Joe weiterhin ein Nigger. Immer wieder sehen wir Joe in der Kirche, händeringend unter dem Marienbild. Der Weg zu seiner eigenen Mutter bleibt ihm jedoch versperrt, obwohl sich sein Herz nach ihrer Zuneigung sehnt. Als Joe in seiner Verzweiflung den Pater wegen seiner Mutter um Rat fragt, bekommt er die Antwort: „In Nunu steckt der Teufel“. Joe glaubt das. Und so werden ihm die, die ihm eigentlich am nächsten stehen, immer fremder. Sie sind die Heiden, er ist der Christ. Dieser Konflikt kann nur in einer Katastrophe enden. Nachdem Joe eine Zaubermedizin gelöffelt hat, die ihm eine der Sklavinnen ins Essen gegeben hat, um ihn für sich zu gewinnen, tötet Joe im Wahn seine Mutter. Als er wieder zur Besinnung kommt, begreift er das ganze Ausmaß seines Tuns. Erst jetzt, wo es zu spät ist, kann er seine Mutter zärtlich berühren. Er trägt sie in die Kirche und bettet sie auf den Altar. Dem wütenden Priester eröffnet er: „Sie ist eine Heilige“. Und weder Joe, noch der Priester, verlassen die Kirche bei lebendigem Leib. Diese Ereignisse gehen nicht spurlos an Shola vorüber. Sie ist bei den Untergrundversammlungen in der Höhle dabei, da wo die Schwarzen ihren eigenen Göttern dienen können. Aber Shola ist noch nicht so weit: sie kann sich noch nicht „einweihen“ lassen, zu tief stecken noch die warnenden Worte des Priesters in ihrem Inneren. Weil die Riten in der Höhle sie befremden, rennt sie fort von diesem „Ort des Bösen“. Bei dieser panischen Flucht wird sie Opfer eines Mißverständnisses. Die Weißen greifen sie auf und halten sie für eine Aufständische. Der Priester wird geholt und man versucht mit der Peitsche, ihr den Teufel auszutreiben. Als die gepeinigte Shola auf einer Pritsche liegt, kommt Shango und hängt ihr einen handgeschnitzten Sankofa-Vogel um den Hals. Es ist das erste Mal, daß Shango seiner Geliebten sein vollkommenes Vertrauen schenkt. Shola ist nun frei von Angst. Auch, oder gerade weil sie jetzt zur Feldsklavin degradiert wird, weiß sie nun, wo sie hingehört und was sie zu tun hat. Und als der Aufseher den Bewegungen seiner Sklavin das nächste Mal mit geilen Blicken folgt und die anderen Sklaven mit einem Wink davonschickt, um mit seiner Leibeigenen allein zu sein, weiß Shola, warum sie das lange Buschmesser in die Hand bekommen hat... Die Trommelschläge von Sankofa sind wieder zu hören, der weiße Strand von Ghana ist wieder zu sehen, und der afrikanische Bussard hat die Augen über seinen Schützlingen. Afrika ist ganz nah. Shola schlägt zu und flieht. Das Zeichen für den Aufstand ist gegeben. Das Hundegebell im Nacken beginnt sie mit den anderen zu laufen, zu laufen und zu laufen. Sie erzählt: „Plötzlich schmerzten meine Füsse nicht mehr. Der Bussard flog neben mir, packte mich und trug mich immer höher und höher und brachte mich nach Hause“.
Textauszug aus: Weiße Herrschaft - Eine Geschichte des Kolonialismus, (S. 169, s.u.)
1662 unternimmt es die Royal African Company, an Barbados und die englischen karibischen Inseln jährlich 3.000 Sklaven zu liefern für 17 Pfund Sterling pro Kopf oder den Gegenwert in Zucker: 2.400 Pfund: Die Holländer verkaufen Neger in Martinieque für 2.000 englische) Pfund Zucker pro Kopf. Der Gouverneur von Jamaika berichtet 1671, die Spanier zahlten bis zu 40 Pfund Sterling für einen Sklaven. In einem 1916 erschienenen Buch macht Fernando Ortiz folgende Rechnung für einen Sklaventransport nach Havanna (Kuba) auf, etwa im Jahre 1800:
850 Sklaven verkauft für je 50 Pfund 42.500 Pfund
Reisekosten 2.500 Pfund
Kosten der Sklaven á 4 Pfund 3.400 Pfund
Nettogewinn 36.600 Pfund
Sein Gewinn beträgt also rund 750.000 Mark!
Didaktische Hinweise:
Gewisse Schwierigkeiten, die die Einsatzmöglichkeiten von „Sankofa“ begrenzen können, seien gleich zum Anfang erwähnt: „Sankofa“ hat eine Länge von 125 Minuten und erfordert somit von den Zuschauern ein hohes Maß an Konzentration. Zudem verflechtet Haile Gerima durch seine eigenwillige Dramaturgie verschiedene Handlungsstränge miteinander, die bei einer ersten Betrachtung des Filmes zu Mißverständnissen führen könnten. Es ist deshalb hilfreich, zumindest den Anfang des Filmes vorab zu sehen, um sich mit der Dramaturgie und den Hauptfiguren vertraut zu machen. Gerima, der an dem Buch zu „Sankofa“ über 20 Jahre recherchiert hat, hatte weder die Absicht, etwas zu verschönern, noch hatte er die Generalabrechnung mit dem weißen Mann im Sinn. Ihm geht es darum, ein Stück Geschichte aufzuarbeiten. Und zu der Geschichte der Sklaverei gehört auch die Darstellung von Gewalt. Auch wenn Gerima als Regisseur auf blutspritzende Nahaufnahmen ganz und gar verzichtet, heißt das, daß dieser Film für Jugendliche unter 16 Jahren nicht geeignet ist. Seinen eigentlichen Sinn erfüllt „Sankofa“ in der Erwachsenenbildung, bzw. in den Abschlußklassen der Sekundarstufe 2. Und da bietet der Film so viel Diskussionsstoff, daß die Gesprächsleitung von vornherein auf eine klare Linie achten muß, damit wichtige Themen nicht nur angerissen, sondern ausdiskutiert werden. Bei der politischen Diskussion wird es in erster Linie um die Sklaverei gehen, die aber nicht als rein amerikanisches Problem behandelt werden sollte. Der Handel mit Sklaven gehört zu den ersten groß angelegten internationalen Geschäften, mit denen sich Millionen verdienen ließen. Kein Land, das vom 16. bis 19. Jahrhundert nennenswerte Schiffahrt betrieben hat (vor allem England, aber auch die Spanier, Portugiesen, Holländer und Deutschen) hatte Skrupel, sich an diesem lukrativen Geschäft zu beteiligen. Mit billigen Geschenken beladen, landeten die europäischen Schiffe an den afrikanischen Küsten und kauften den Händlern und Königen Menschen ab, die dann - hohe „Verlustraten“ einkalkuliert - nach Amerika verschifft wurden. Dort wurde die Menschenware gelöscht und verkauft, und der Laderaum stattdessen mit Zucker, Baumwolle, Tabak oder Rum gefüllt. Die Kette derjenigen, die an dem Sklavenhandel verdienten, hörte erst beim Einzelhändler wieder auf. In jenen vier Jahrhunderten, in denen Europa und Amerika ihre entscheidenden technischen und wirtschaftlichen Entwicklungen vollziehen, läßt man Afrika ausbluten. Der schwarze Kontinent hat in dieser Zeit zwischen 40 und 100 Mill. Menschen verloren. Für die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung Afrikas bedeutete dies einen in seinen Folgen nicht abschätzbaren Verlust. In „Sankofa“ spielt nicht nur die äußere Gewalt, die man den Afrikanern angetan hat, eine entscheidende Rolle. Der Film zeigt auf sehr eindringliche Weise (hier läge ein lohnender Diskussionsstoff für christlich geprägte Gruppen), wie Menschen auf eine subtilere Art als durch äußere Gewalt ihrer Würde und Identität beraubt werden. Als überzeugter Katholik führt uns Haile Gerima damit gleichzeitig in eines der dunkelsten Kapitel falsch verstandener christlicher Mission. Wenn in einer zwei-Klassen-Gesellschaft den Menschen der zweiten Klasse die Wertvorstellungen eingeimpft werden, mit denen die Menschen erster Klasse ihren Anspruch auf Vorherrschaft legitimieren, dann handelt es sich hier um eine Art Sklaverei, die in ihrer Wirkung verheerender ist als körperliche Gewalt. Ganz entschieden stellt der Film jedem Zuschauer die Frage nach dem Umgang mit seiner eigenen Geschichte. Dadurch bekommt Gerimas Werk auch bei uns eine brennende Aktualität. Die Zeitreise der Mona ist für den Autor und Regisseur kein dramaturgischer Trick, sondern ein Programm. Wenn sich Mona anfangs noch von ihrem rein äußerlichen Erfolg als Model blenden läßt, kann sie ihre Geschichte zwar verdrängen, aber nicht verleugnen. Denn Haile Gerima sagt uns ganz klar: „Es gibt keine Gnade der späten Geburt - weder für die Opfer noch für die Täter.“ Sankofas Trommeln sind überall zu hören, auch vor den Toren von Buchenwald. Es kann kein Zufall sein, daß Haile Gerima seinen Film mit dem Blick auf die schweigenden Gesichter der Nachkommen der Opfer beendet. Denn das hat, in einer zeitlichen Parallele, auch Steven Spielberg in „Schindlers Liste“ getan.
Schlagworte: Missionsgeschichte, Sklaverei, Kolonialgeschichte, Black Consciousness
Zum Regisseur:
Haile Gerima wurde 1946 in Gonder, Äthiopien geboren. Ab 1967 studierte er an der Goodman School of Drama in Chicago und Film an der UCLA. Seit 1975 lehrt er Film an der Howard Unversity, Washington.
Filmographie:
1972: Child of Resistance 1976: Bush Mama; Harvest: 3000 Years 1978: Wilmington 10 - USA 10.000 1982: Ashes And Embers 1985: After Winter: Sterling Brown 1993: Sankofa
Alles, was Nunu ausmacht, bin ich selber:
Alexandra Akoto Duah, Darstellerin von Nunu: „In ‘Sankofa’ bin ich die einzige Schauspielerin aus Afrika. Alle anderen leben in den USA und in Jamaika. Als sie, unsere Brüder und Schwestern, nach Ghana kamen, um in der Festung CapeCoast zu drehen, stand ihnen offensichtlich das, was sich früher hier abgespielt hat, real vor Augen. Manche kamen schreiend und in Tränen aufgelöst aus den Kerkerzellen herausgelaufen. Sie alle fühlten noch den Schmerz über das, was dort geschehen ist. Auch ich hätte, wäre es nach mir gegangen, diesen Ort nie betreten. Es klingt vielleicht komisch, aber als ich das Drehbuch zum ersten Mal las, war der Name für die afrikanische Frau, die ich spielen sollte, noch Efrieje. Ich selber heiße so, mein vollständiger Name ist Alexandra Efrieje Akoto Duah. Als ich das Drehbuch gelesen hatte, wußte ich: ich bin wirklich wie diese Frau, die im Film später Nunu heißt. Alles, was Nunu ausmacht, bin ich selber. Die Schauspielerin, die das scharze Model Mona spielt und im Film zum Lustobjekt des Sklavenhalters wird, erzählte mir, daß ihre Großmutter bei einer Vergewaltigung durch einen Sklavenhalter in Jamaika gezeugt worden war. Der Schauspieler, der in Wirklichkeit Nick und im Film Joe heißt und meinen Mischlingssohn und den Aufseher-Sklaven spielt, erzähte mir, daß sein Großvater Joe hieß und Mischling war und deshalb ähnliche Identitätsprobleme hatte, wie er sie im Film darstellen sollte. Und Moussa ist sogar noch auf einer Plantage aufgewachsen, auf der die Leute gefoltert wurden, wie es im Film gezeigt wird. So war das Ganze oft viel zu viel für uns alle. Wir fragten uns fassungslos, wie es unser Regisseur Haile Gerima geschafft hat, ausgerechnet uns für diesen Film zusammenzubringen; alles Leute, die letztlich sich selber, ihre eigene Familiengeschichte spielen. Nach jedem Drehtag fühlten wir dies deutlicher, und das war eine bewegende Erfahrung.“
(zitiert nach: zoom 11/93)
Medienhinweise:
Die Liebe zum Imperium Peter Heller, BRD 1978, 60 Min., sw., Dokumentarfilm Verleih: EZEF, EMZ 1-13
Ernte: 3000 Jahre Haile Gerima, Äthiopien 1975, 150 Min., Verleih: Freunde der deutschen Kinemathek
Literaturhinweise:
Gert von Paczenski: Weiße Herrschaft - Eine Geschichte des Kolonialismus. Fischer Taschenbuch, Nr. 3418, Frankfurt 1979
Joseph Ki-Zerbo: Die Geschichte Schwarz-Afrikas. Peter Hammer Verlag
Praxis Geschichte, Heft 1/1992: Kolumbus und die Folgen. Westermann
Juli 1994 Gunther Amarell
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[1]In den Vereinigten Staaten wurde die Sklaverei 1807 abgeschafft, in Brasilien erst Ende des 19. Jahrhunderts.
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