EZEF-Arbeitshilfe
Geheimakte T-Shirt
Nr. 122
Der Schweizer Öko-Mode auf der Spur Sigrid Faltin/Peter Ohlendorf, Deutschland 1996 30 Minuten, Farbe, Reportage, Video VHS Verleih: voraussichtl. alle EMZ
Inhalt:
Ort des Geschehens: Das Büro eines fiktiven deutschen Textilhändlers, der seinen Absatz durch die aufkommenden Bio-Produkte bedroht sieht. Er übergibt Detektiv Cotton die Geheimakte T-Shirt mit dem Auftrag, der Öko-Connection auf die Spur zu kommen. Offenbar lassen schweizerische Garnhändler in Indien biologische Baumwolle produzieren, was in den Augen des besagten Baumwollhändlers lediglich ein mieser Verkaufstrick ist. Ausgerüstet mit dem Photo eines indischen Biobaumwollbauern reist Cotton los und findet schliesslich in Zentralindien Herrn Jrati. Jrati hat seinen ganzen Hof auf biologische Produktion umgestellt, davon zeugen die Biogasanlage, die Baumwolle, die Früchte etc. Die Baumwollernte ist bereits an die Maikaal-Spinnerei verkauft. Heute produziert er zwar weniger Baumwolle, muss dafür aber auch weniger teure Spritzmittel kaufen und verdient unter dem Strich genau gleichviel wie vorher. Cotton erlebt eine Bauernversammlung mit, die durch die Maikaal-Spinnerei organisiert wurde. Gut ausgebildete Berater stehen den Bauern zur Verfügung, die Spinnerei bezahlt bis zu einem Viertel mehr als üblich und bietet überdies eine Abnahmegarantie. Die beiden Spinnereibesitzer kontrollieren die geerntete Baumwolle aufs genaueste. Doch Detektiv Cotton bleibt trotz allem misstrauisch. Er nimmt Baumwollproben mit und sucht einen Pestizidhändler auf. Dieser verkauft gegenüber früher nur noch halb soviel Pestizide an die Bauern und hat andererseits aufgrund der Nachfrage Bio-Produkte ins Sortiment aufgenommen. Der Textilhändler ist enttäuscht, dass Jratis Baumwolle sauber ist, und lässt nicht locker. Cotton soll für ihn nun das DIP (Double Income Project) von Paul Ketterer unter die Lupe nehmen; in seinen Augen eine reine Sozialmasche. Etwa 50 Detaillisten verkaufen in der Schweiz die DIP-Collection mit dem Leitmotiv: Doppelter Lohn für die Arbeit. Die starke Veränderung des Konsumverhaltens der Leute sei gleichzeitig auch eine Chance für den Handel. Cotton besucht eine Näherei in Nairobi, um es ganz genau zu wissen. Hier bekommen die ArbeiterInnen das zweite Gehalt nicht bar auf die Hand, sondern es wird in eine Art Sozialversicherung einbezahlt, über die die Arbeiterschaft gemeinsam bestimmt; in diesem Fall wollen sie die Fahrtkosten zurückerstattet bekommen. Laut Ketterer belaufen sich die Produktionskosten für ein T-Shirt auf etwa Fr. 12.50, zehn Prozent davon sind direkte Lohnkosten. Ein unabhängiger Gutachter gibt dem sozialen Aspekt des DIP-Projektes gute Noten; in Sachen Abwasser müssen unbedingt noch Verbesserungen in Angriff genommen werden. Cotton ruft ganz nervös seinen Auftraggeber X an; Ketterer wolle mit Tiropur (Hauptlieferant von C&A) verhandeln. Sofort wird er vor Ort geschickt. Er begleitet den Präsidenten des schweizerischen Textileinzelhandels, der mit Ketterer das ungelöste Abwasserproblem der Fabrik untersucht. Aufgrund der bewussteren KonsumentInnen in Europa lohnt es sich auch für Exportleute, saubere Baumwolle produzieren und verarbeiten zu lassen. Eine andere indische Firma produziert zum Beispiel bereits umweltverträglich, d.h. in geschlossenen Kreisläufen. Der Textilhändler verliert allmählich die Geduld; jetzt soll auch noch COOP Schweiz ins Biogeschäft einsteigen und Kleider zum gleichen Preis anbieten, unmöglich. Ein weiterer Fall für Cotton.... COOP lässt die Textilien für seine Natura-Line im zentralindischen Maikaal-Projekt herstellen. Die Kontrollen bestätigen: echte Biobaumwolle, schwermetallfreie Färbung, einwandfreie Warendeklaration. Offenbar hat’s COOP zum Leidwesen des Textilhändlers geschafft, Bio-Produkte in grösseren Mengen zu einem akzeptablen Preis zu produzieren. Beim Durchstöbern der Akten bei COOP lüftet Cotton das Geheimnis: Die Genossenschaft legt Fr. 1.95 pro T-Shirt drauf, eine Differenz, die von allen getragen wird. Völlig geschafft ruft Cotton den Textilhändler mitten in der Nacht an und empfiehlt ihm, in Zukunft selber hinzufahren, wenn er ihm nicht glaube; er rät ihm, schleunigst auf die Linie von COOP und DIP einzuschwenken, wenn er konkurrenzfähig bleiben wolle...
Kritik:
Geheimakte T-Shirt ist, wie der Name es verrät, eine spannend und frisch aufgemachte Geschichte. In der fiktiven Person von Detektiv Cotton, der von seinem Auftraggeber losgeschickt wird, erleben wir die Bio-Baumwollproduktion in Indien und die sozialverträgliche Fertigung aus nächster Nähe. Dem Film gelingt es damit geschickt, unseren misstrauischen Fragen vor Ort nachzugehen und unsere Vorbehalte zu relativieren. Durch die gewählte Perspektive - Kamera und Detektiv Cotton sind identisch - wähnen wir uns am Ort des Geschehens und erfahren einiges über sozial- und umweltverträgliche Textilproduktion. Damit gibt der Film Antworten auf die immer wiederkehrende Frage, wer denn letztlich dafür garantiere, ob die Ökolabels wirklich versprechen, was sie halten. Dabei kommen auch die zum Teil noch ungelösten ökologischen Probleme, zum Beispiel des Abwassers, zur Sprache. Dass in den betroffenen Ländern die Umweltschäden zum Teil bereits katastrophale Ausmasse angenommen haben, wird im Film nur am Rande erwähnt. Ebenso ist Kinderarbeit kein Thema. Bei der Nachbereitung müsste diesen zwei Themen noch mehr Beachtung geschenkt werden. Dass letztlich auch ein Teil Werbung für das DIP-Projekt oder die COOP-Natura-Line zum Zuge kommt, ist an und für sich nicht störend, leisten doch die genannten wichtige Pionierarbeit im Textilgrosshandel. Dabei darf aber nicht vergessen werden, dass zahlreiche kleinere Firmen, Umweltorganisationen und Hilfswerke seit Jahren wertvolle Vor- und Aufbauarbeit geleistet haben, ohne die ein Wandel im Bewusstsein der KonsumentInnen nicht in dem Masse stattgefunden hätte. Tatsache bleibt, dass es für ein Unternehmen in der schwierigen wirtschaftlichen Situation der 90er Jahre trotz allem möglich ist, alternative Wege zu gehen. Umweltverträglichkeit und soziale Gerechtigkeit als Grundpfeiler zahlen sich langfristig aus, auch finanziell.
Hintergrund:
Maikaal - Bio macht Furore
Das Maikaal-Projekt in Zentralindien gehört zu den grössten Bio-Baumwoll-Projekten weltweit. Nachdem 1992 mit den ersten Vorbereitungen begonnen wurde, konnte 1995 bereits auf rund 540 Hektaren Bio-Baumwolle angebaut werden; dies ergab einen Ertrag von 152 Tonnen Garn. Für das laufende Jahr sollen die Anbauflächen mehr als verdoppelt werden. Maikaal produziert heute etwa 10 Prozent der weltweit angebauten Bio-Baumwolle (ohne USA). In den USA werden schätzungsweise weitere 5’000 Tonnen angebaut. Das Projekt stösst bei den Bauern auf grosse Akzeptanz. Rund 80 Prozent aller Bauern in der Gegend - zur Zeit etwa 600 - machen mit. Dabei lassen sie sich nicht nur von ökologischen Überlegungen leiten, auch die hohen Preise für Pestizide spielen eine grosse Rolle. Arbeiten wie Jäten und die Kultivierung des Bodens werden mit Handwerkzeugen und Ochsengespann verrichtet. Einheimische Agronomen für den Bio-Landbau besuchen wöchentlich die Bauern des Maikaal-Projektes und beraten sie. Die Bauern verpflichten sich demgegenüber vertraglich mit Maikaal, die Regeln des biologischen Anbaus einzuhalten, welche durch das europäisch anerkannte Zertifizierungsinstitut IMO Schweiz kontrolliert werden. Die Bauern bringen ihre gepflückte Baumwolle mit dem Ochsengespann zur Spinnerei vor Ort. Für den Verzicht auf synthetische Düngemittel und Pestizide erhalten sie von Maikaal zwanzig Prozent mehr Geld für ihr Produkt. Durch die Umstellung vom herkömmlichen auf biologischen Anbau sind bei den Ernten in den ersten Jahren zum Teil Rückgänge zu verzeichnen. Mit den höheren Preisen werden die Einbussen der Bauern aber kompensiert. Um die Fruchtbarkeit des Bodens zu erhalten, wird er durch Ausgabe von Kompost und Kuhdung mit Nährstoffen versorgt. Auf synthetische Düngemittel wird vollends verzichtet. Das Einhalten einer Fruchtfolge mit Mais, Gemüse, Weizen und Gründünger verhindert eine zu einseitige Nutzung des Bodens. Mit demselben Ziel wird die Baumwolle auch in Mischkulturen mit Mungbohnen, Kichererbsen und Erdnüssen angebaut. Die Zahl der Schädlinge wird mit Fallen kontrolliert. Je nach Ergebnis werden unterschiedliche Massnahmen getroffen: Sowohl aus Pflanzenextrakten hergestellte Mittel als auch nützliche Insekten sind wichtige Bestandteile der biologischen Schädlingsbekämpfung. Durch Pflanzen von Baumrinden finden Vögel als Nützlinge einen Lebensraum in den Baumwollfeldern Die Gesamtproduktion von Maikaal wird von der REMI AG, Rotkreuz, eingeführt. Rund 70 Prozent der jetzigen Gesamtproduktion von Maikaal werden von COOP Schweiz übernommen - 30 % werden von Calida, Sidema, Traxler und weiteren Herstellern verarbeitet. (Aus Beilage SLZ 5/96: "Aus der Biographie eines T-Shirts" zur Wanderausstellung "Cotton Road", die 1996/97 in der Schweiz auf Tournee ist.)
Ökobaumwolle: Echte Alternative oder Werbetrick?
Calida bietet Unterwäsche aus Natural Cotton Öko-plus an, COOP hat eine Produktelinie Natura Line lanciert, Esprit eine Ecollection, und Rifle verkauft Eco-Jeans. Umweltorganisationen wie WWF und Greenpeace, Entwicklungsorganisationen und spezialisierte Versandhäuser und Geschäfte bieten ein spezielles Sortiment von Kleidern und Wäsche aus Ökobaumwolle an. Der Markt hat auf das Bedürfnis der KonsumentInnen, umweltverträglich produzierte Textilien zu kaufen, reagiert. Die Vielfalt der verschiedenen Labels und Markenzeichen ist jedoch ziemlich verwirrend. Welche stehen für echte ökologische Angebote, und welche dienen in erster Linie der Verkaufsförderung auf einem neuen und wachsenden Markt - die zentrale Frage im vorliegenden Film. Die Massstäbe, die angesetzt werden, sind sehr unterschiedlich. So sind manche Produkte einfach ungebleicht und ungefärbt, bei anderen stammt alle oder auch nur ein Teil der verarbeiteten Baumwolle aus kontrolliertem Bioanbau. Bei Rifle zum Beispiel lag der Ökoschwerpunkt auf der Verarbeitung, bei Green Cotton stammen nur 10 % des Sortiments aus Bioanbau, die speziell als Green Cotton Organic bezeichnet werden. Bei der Ecollection von Esprit hingegen kommt die gesamte Baumwolle aus kontrolliertem Bioanbau und ist mit Naturfarben gefärbt. Die Natural Cotton Collection von Calida stammt seit diesem Jahr aus Bioanbau und die Natura Line Collection von COOP seit September 1995. (Leicht überarbeitet aus "Kleider, Mode, Märkte" von EvB, Schulstelle, Greenpeace 1995) Es lohnt sich auf alle Fälle, die Warendeklarationen genau zu lesen, und bei Unsicherheit bei den Herstellern nachzufragen. Dies umso mehr, als die ganze Herstellung und Verarbeitung von Baumwolle in ständigem Wandel sind und laufend verbessert werden. Beim KonsumentInnenforum und beim WWF Schweiz sind zudem Listen der heute erhältlichen Bio-Baumwoll-Textilien zu beziehen.
DIP - Double Income Project
Die Schweizerische Zentrale für Handelsförderung (OSEC) hat die Initiative für die Gründung der DIP-Stiftung ergriffen, die zusammen mit dem schweizerischen Textildetaillistenverband (STDV) im März 1995 unter dem Namen The Colors of Fair Trade eine erste Kampagne lanciert hat. Mit seinem Label verspricht DIP, die "sozialverträgliche Textilproduktion in Billiglohnländern zu fördern". Konkret werden bei Importen aus diesen Ländern die Lohnkosten - die normalerweise zwischen 3 und 10% der Herstellungskosten ausmachen - doppelt kalkuliert. Der zweite Lohn wird den ArbeiterInnen nicht direkt ausbezahlt, sondern für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Betrieben verwendet: z.B. für die Bezahlung von Schulgeldern, eine neue Lüftung oder eine Kantine im Betrieb. Die Produktionsbetriebe werden vom DIP-Stiftungsrat ausgewählt und müssen bestimmte Anforderungen erfüllen (z.B. betreffend Frauen- und Kinderarbeit, soziale Sicherheit). Vorläufig sind vier Betriebe in Kenya, Indien, Bangladesh und Peru mit dem DIP-Zeichen lizenziert. (Aus Kleider, Mode, Märkte von EvB, Schulstelle, Greenpeace 1995)
Didaktische Anregungen:
Mein eigenes T-Shirt - Spurensuche: ein eigenes, bedrucktes T-Shirt von Zuhause mitbringen und versuchen, anhand der Etikette oder des Warenbeschriebs herauszufinden (evt. in Gruppen), woher das T-Shirt kommt, wer es produziert hat, aus welchen Fasern es genau besteht. - Austausch und Gruppengespräch über die verschiedenen aufgedruckten Motive. - Einkaufsbummel durch die Stadt: Geschäftsleute, VerkäuferInnen etc. über Her-kunft/Produktion und Konsumverhalten der Leute bezüglich T-Shirts befragen.
Unser Modeverhalten - Fragebogen zum eigenen Modeverhalten zusammenstellen und in der eigenen Umgebung (Schulhaus, Eltern...) eine Umfrage starten. Was ist den Leuten wichtig beim Einkauf (Produktionsbedingungen, Preis, Mode...). - Kleiderverbrauch in der Schweiz: Durchschnittlich 15 Kilo oder 1495 Franken im Jahr. Vergleich mit dem eigenen Verbrauch; überlegen, wie dieser Durchschnittswert zustande kommt. - Altkleidersammeln sinnvoll? Ähnlich wie Cotton im Film recherchieren und herausfinden, was mit unseren gebrauchten Kleidern passiert, wer sie schliesslich bekommt und zu welchem Preis. Nachfragen, wie die Altkleidersammlung in der eigenen Gemeinde organisiert ist.
Baumwolle, ein Weltprodukt - Baumwollstauden im Blumengeschäft kaufen, berühren, aufstellen... - Einen Besuch in der am nächsten gelegenen Textilfabrik organisieren. - Transportwege eines T-Shirts nachzeichnen, vom Rohstoff, Verspinnen, Verweben, Färben, Bedrucken, Nähen bis zum Verkauf. - Die CD-ROM "Mupedza Nhamo" spielen - die Textilverarbeitung in Zimbabwe kennenlernen (siehe Literaturliste). - Beispiel Maikaal in Zentralindien: Etwas über die Region, ihre Menschen und ihre Kultur herausfinden. - Kinderarbeit - ein Thema in der Baumwollproduktion?
Ökolabels - ein Dschungel - Verschiedene Ökolabels zusammentragen und testen: Grossverteiler und/oder Detailhandelsgeschäfte auflisten, die Textilien aus Ökobaumwolle anbieten; einen Vergleich bezüglich Umweltverträglichkeit anstellen. (Die Liste des WWF <Info Kleider> kann dabei helfen.) - Den eigenen Kleiderschrank in Bezug auf Umwelt und Bio-Baumwolle unter die Lupe nehmen.
Sozial- und umweltverträgliche Produktion - Zum Vergleich einen Bio-Bauernhof besuchen; der Frage nach dem Einsatz von chemischen Mitteln in der Landwirtschaft nachgehen. - Im Film hat der Pestizidhändler aufgrund der Nachfrage zum Teil auf Bio-Produkte umge-stellt; herausfinden, wie es mit der Nachfrage nach Bio-Produkten in der Schweiz steht und aufgrund welcher Umstände die KonsumentInnen umgestellt haben.
Literatur:
- Folgende Materialien (1-8) können gegen Unkostenerstattung bei Südwind (s. u. Adressen) bestellt werden:
1. Kleiderproduktion mit Haken und Ösen, INKOTA-Brief 3/96
2. Kleidung im Geschäft - Des Handels Wandel, Clean Clothes, Campaign, Amstderdam 1996
3. Die tapfere Schneiderin, Welttextilindustrie - billige und unsichere Arbeitsplätze, in POLITISCHE ÖKOLOGIE Nr. 45, April/Mai 1996
4. Kampagne für saubere Kleidung, in BEKLEIDUNG AUF DEM PRÜFSTAND; Dokumentation des Workshops der Stiftung Verbraucher-Institut, Berlin 1996
5. Kampagne für saubere Kleidung, in Forschungsjournal NEUE SOZIALE BEWEGUNG, Heft 2, Juni 1996
6. Wie weit läßt sich Fair Trade tatsächlich realisieren? in: Dokumentation des Kongresses HABEN NATURTEXTILIEN ZUKUNFT? Arbeitskreis Naturtextil, Bad Honnef, April 1996
7. The European Tour in Germany, in: CLEAN CLOTHES NEWSLETTER Nr. 6, Amsterdam Juli 1996
8. KONGRESSDOKUMENTATION - UMWELTGERECHTE ZUKUNFT - ENTWICKLUNG UND WANDEL IN NORD UND SÜD der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (12.7.1995 Stuttgart): Die Problemmatik von nördlichen Sozial- und Ökologiestandards in der Textilproduktion des Südens, sowie von Altkleiderexporten in die Zweidrittelwelt, Stuttgart 1996
- Kleider, Mode, Märkte; Unterrichtseinheit v. Elisa Fuchs/Marcel Bühler, Erklärung von Bern, (EvB), Zürich 1996, 2. Aufl., Bezug: Erklärung von Bern (EvB), Postfach 177, CH-8031 Zürich, Tel.: 00411-271 64 34, Fax: 00411-272 60 60
- Sie halten die Fäden in der Hand; Misereor-Materialien für die Schule Nr. 15, U. Kersting/R. Riepe/B. Vest, Misereor Aachen 1994 (Pädagog. Beiheft, Arbeitsblätter, Farbposter)
- Tex Mix; ein bunter Reiseführer durch die Welt der Textilien, Erklärung von Bern (EvB), Zürich 1995
- Texte und Begleitung, Bezug: BUND-Leserservice, Postfach 1118, 74148 Neckarsulm
- Zum Beispiel Baumwolle; TB v. C. Weber / D. Parusel, Lamuv Verlag Göttingen 1995
- Konsum & Umwelt, Info Kleider 2/96; Verzeichnis mit allen Ökolabels für Textilien, WWF Schweiz, Zürich
- Aus der Biographie eines T-Shirts, SLZ-Beilage 5/96 zur Ausstellung Cotton Road Mupedza Nhamo, CD-ROM zur Textilfabrikation in Simbabwe, DEZA 1996
AV-Medien:
OBURONI WAWU - DIE KLEIDER DER TOTEN WEISSEN, Franziska Strobusch u. Boris Terpinc, BRD Deutschland 1995, 55 Min., Farbe, Dokumentarfilm, Verleih 16mm: EZEF, Verleih Video: EMZ 1-19
MBOGOS ERNTE, Peter Heller, BRD Deutschland 1979/80, 63 Min., Farbe, Dokumentarfilm Verleih 16mm: EZEF, EMZ 2,4,6-8,10-12
Adressen:
- Zu den sozialen Folgen bei der Produktion von neuen Kleidern (Zwangsarbeit, Kinderarbeit, niedrige Löhne, Unterdrückung von Gewerkschaften etc.) findet zur Zeit in vier europäischen Ländern eine Kampagne statt. Im Rahmen der Kampagne erscheinen ständig neue Publikationen. Kontaktadresse: Südwind, Ingeborg Wick, Lindenstr. 58-60, 53721 Siegen, Tel.: 02241-53617 oder 67801, Fax: 02241-51803 - Schulstelle u. Dokumentation AG Hilfswerke, Monbijoustr. 31, CH-3001 Bern, Tel 004131- 382 12 34/32 (Materialien für den Unterricht für alle Stufen, z.B. Jugendbücher, Unterrichtseinheiten u. Spiele zu Baumwolle, Rohstoffe, Welthandel, Indien, Afrika etc.) - Konsum & Umwelt, WWF Schweiz, Postfach, CH-8010 Zürich, Tel 00411- 297 22 51 - DIP (Double Income Project) Foundation Switzerland, Postfach, CH-8032 Zürich, Tel 00411-383 33 52 - Wanderausstellung Cotton Road (Biographie eines T-Shirts), Informationen über Aussstellungsorte 1997, Tel.: 004132-315 10 31
Peter Meier November 1996
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