2. Berliner Medienrede
Am 28. November hat der Ministerpräsident Kurt Beck im Rahmen der zweiten Berliner Medienrede die öffentlich-rechtlichen Sender aufgerufen, sich auch in Zukunft klar von den Privaten abzuheben."Öffentlich-rechtliches Programmprofil muss Kreativität, Originalität und vor allem hohe Qualität bedeuten", sagte Beck. Nur so lasse sich die Rundfunkgebührenpflicht von ARD, ZDF und Deutschlandradio legitimieren, unterstrich Beck, der Vorsitzender der Rundfunkkommission der Länder ist.
Beck sprach zum Abschluss der 8. Berliner Mediengespräche. Diese werden von der Evangelischen Akademie zu Berlin, der Evangelischen Kirche in Deutschland und dem Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik veranstaltet.
Angesichts der Neuausrichtung der Medien in der digitalen Welt sagte der SPD-Chef, Auftrag und Grenzen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks müssten neu bewertet werden: "Von dieser digitalen Welt dürfen die Öffentlich-Rechtlichen nicht ausgeschlossen werden."




